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Triberg Nußbacher Weihnachtsmarkt fällt aus

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Stets sehr gut besucht ist der Nußbacher Weihnachtsmarkt. Dabei es ist kaum möglich, die Abstandsregeln einzuhalten. Foto: Dold

Triberg-Nußbach - Der elfte Nußbacher Weihnachtsmarkt ist abgesagt - schweren Herzens entschieden sich die Organisatoren Anna Welke und die Ortsverwaltung mit Ortsvorsteher Heinz Hettich zu diesem Schritt.

Der kleine Markt hat sich in den vergangenen Jahren zu einem richtigen Publikumsmagnet entwickelt, denn das vielfältige weihnachtliche Angebot war alsbald über die Raumschaft hinaus bekannt. "So einfach haben wir es uns nicht gemacht", sagte Anna Welke dazu. "Wir haben wirklich keine Möglichkeit außer acht gelassen, um diese Veranstaltung durchzuziehen."

Man hätte das Marktgeschehen auseinander ziehen müssen, erklärte sie, und die Verkaufsstände in ein größeres Areal verteilen. Glühwein- oder Bratwurststände dürften wegen der Gruppenbildung nicht dabei sein. Aber das mache ja gerade den Weihnachtsmarkt aus, fährt Frau Welke fort, da nehme sich jeder Zeit für ein Schwätzchen und sei es noch so kalt. 500 Personen dürften das Marktgelände betreten, eine Zählmaschine wäre zu organisieren gewesen. Ein- und Ausgang müssten getrennt werden, das heißt, das Verkaufsgelände wäre eine Einbahnstraße geworden. Unter größten Herausforderungen hätte man den Markt durchführen können, doch garantiert hätte die Atmosphäre gelitten, der ursprüngliche Charakter, der den Markt in den zehn Jahren geprägt hat, wäre sicherlich verloren gegangen, bedauerte Anna Welke die Entscheidung.

Händler hätten gerne mitgemacht

Auch das Rahmenprogramm mit Kindertheater oder das kleine Konzert der Jugendkapelle wären den derzeitigen Bestimmungen zum Opfer gefallen.

Die Händler jedoch hätten gerne mitgemacht, durch ihre Stände oder Hütten hätten sie sich leicht mit Folie oder Plexiglas schützen können. Doch Menschenansammlungen ließen sich einfach nicht vermeiden - und nur mal schnell von Stand zu Stand zu hetzen, das mache wohl kein Weihnachtsmarktbesucher.

Die Hygienebestimmungen einzuhalten sei schier nicht möglich, das war letztendlich ausschlaggebend. Die Unterstützung der Stadtverwaltung habe man auch gehabt, betonte Frau Welke noch. Viele Gespräche wurden geführt, Ideen geboren und wieder verworfen, das Für und Wider durchdiskutiert, bevor es dann zur Absage kam.

Nun hoffen die Organisatoren, dass nächstes Jahr wieder "alles besser" ist und der Weihnachtsmarkt wieder stattfinden kann.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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