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Triberg Kultband "Wombats" rockt die Kinoleinwand

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Die "Wombats" bei ihrem bei Jung und Alt beliebten Open Air im Schonacher Kurpark. Archivfoto: Nagel Foto: Schwarzwälder-Bote

Triberg/Schonach - Sie sind seit Jahren Kult in der Raumschaft, nun überraschten sie mit einem neuen Höhepunkt – "Wombats – Der Film" hieß es gleich zweimal hintereinander in den Kronenlichtspielen in Triberg.

Margarete und Anton Retzbach sind dafür bekannt, dass sie gerne auch mal Experimente wagen und auch Ungewöhnliches zeigen – so auch diesmal. Seit mehr als 25 Jahren, genauer seit 1989, sind die Musiker der Schonacher Kultband in Sachen Musik unterwegs.

Von Beginn an wurden sie bei ihren Auftritten immer wieder gefilmt, zunächst im Video 2000 Format, zuletzt professionell von Moritz Huber und seinem Team. Der junge Schonacher war es auch, der viele Stunden Material sichtete und zusammen stellte, der Interviews mit den heutigen "Wombats" führte und sie auch in ihr "Wohnzimmer", dem Freiburger Irish Pub "Isle of Innisfree", ausgiebig begleitete.

Dabei ließ er jeden der Musiker Wofgang "Schorle" Schyle, Ralph "Steckle" Schneider, Tino Schneider und Rolf Schmidt zu Wort kommen. Teils befragte er sie sogar auf der Fahrt zu Terminen. Und auch die beiden "studierten" Bandmitglieder, die Noten lesen können: Rebecca Peschke und Hans Bausch.

"Delirium" schien für die junge Band und ihre legendäre "Black Forest-Tour" anfangs der passende Name, da sie laut "Steckle" nie ein richtiges Ende für ihre Titel fanden und "wie im Delirium" weiterspielten. Sehr sonderbar sei es für manchen gewesen, dass die Gruppe mit zwei Schlagzeugen auftrat, vor allem in ehemaligen Diskotheken der Raumschaft um Schonach.

Das erste Probelokal im "Rebstock" musste bald wieder aufgegeben werden, da es einfach zu laut wurde – trotz an die Decke genagelter Eierkartons. Zudem übernahm "Steckle" damals mit seiner Frau Silke das Gasthaus Brauer, sodass es sinnvoll erschien, dort zu proben. Doch weil sowohl Silke als auch er immer wieder zum Bedienen oder Kochen in der Wirtschaft weggeholt wurden, machte das auf Dauer keinen Sinn.

Von "Delirium", über "Schorleband" bis "Wombats"

Einige Jahre probten sie danach im Keller in der ehemaligen Strohhutfabrik Sauter, bevor ihnen die Firma BIW einen Probenraum zur Verfügung stellte. Dieser dürfen sie seit Jahren und bis heute zu ihrer Freude nutzen.

Von "Delirium" ging es steil bergauf mit dem Bandnamen "Silke, Schorle, Steckle", später kam mit Rolf Schmidt am Schlagzeug ein "CO" dazu, das auch noch ausreichte, als der "Delirium"-Bassist Tino Schneider wieder zur Gruppe stieß. Wegen der Sperrigkeit des Namens wurde daraus 2001 die "Schorleband", die wegen einer Äußerung eines Radio-Moderators 2004 in "Wombats" geändert wurde.

Etliche Ausschnitte aus den seit 1998 legendären Open-Airs mit außergewöhnlichem Repertoire und speziellen Mottos im Schonacher Kurpark, zu denen Bürgermeister Jörg Frey ein Startrecht für die nächsten 25 Jahre abgab, zeigten die enorme Entwicklung der Gruppe auf, die letztendlich wohl aber erst durch Auftritte im Freiburger Irish Pub zu der heutigen Stilrichtung fand.

Wie dessen Betreiber Tom Bagge sagte: "Ich kenne viele irische Gruppen, die längst nicht dieses Niveau haben und mit soviel Spaß musizieren". Sicher dazu beigetragen haben Rebecca Peschke und Hans Bausch. Geige und Bratsche von Rebecca oder die berühmte "Thin Wizzle" von Hans haben es möglich gemacht, den irischen Sound gnadenlos herüberzubringen.

Zwei weitgehend ausverkaufte Vorstellungen waren auch für das Ehepaar Retzbach Beweis genug, alles richtig gemacht zu haben. Für Moritz Huber und die "Wombats" eine Bestätigung der intensiven Arbeit.

Übrigens – auch für vier der Bandmitglieder stellte der Film in der Endfassung Neuland dar. Entsprechend begeistert zeigten sie sich inmitten des Publikums, das mehrfach tosenden Applaus spendete.

 
 

Ihre Redaktion vor Ort Triberg

Christel Börsig-Kienzler

Fax: 07722 86655-15

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