Die drei Triberger Fasnetpuppen sterben auf dem Latschariplatz den Flammentod. Foto: Kommert Foto: Schwarzwälder Bote

Ausklang: Bei Kinderbällen einiges geboten / Fasnetverbrennung

Raumschaft Triberg. In allen Orten der Raumschaft Triberg nahmen die Narren am Dienstagabend unter Wehklagen Abschied von der aktuellen Fasnetsaison 2020. Zuvor hatten die kleinen Narren nochmals ihren Spaß.

"Schön ist es beim Kinderball" – auch dieses Lied aus der CD der Nußbacher Fasnetlieder bestätigte sich beim Kinderball in der Festhalle. Eifrig und aufmerksam waren die kleinen Narren dabei, wollten bei den Spielen mitmachen und hatten viel Spaß. Kein Wunder: Animateur Simon hatte einiges vorbereitet und die Kinder waren gespannt. Prinzessinnen oder Indianer, Burgfräuleins, Piraten, Meerjungfrauen, Cowboys oder Polizisten, alle freuten sich, denn das war ihre Fasnetveranstaltung. Bei Spiel und Tanz verging die Zeit für sie viel zu schnell. Doch ein Ereignis wartete noch – am Ende wurde die Fasnet beim Kirchplatz verbrannt: Ein für alle eher trauriges Ereignis.

In Triberg war es der Kinderball der Narrenzunft, der viele Dutzend Mädchen und Jungen mit ihren Eltern ins Kurhaus lockte. Lara Fleig und Tanja Klausmann hatten mit Helfern ein Programm vorbereitet, an dem viele Kinder teilnahmen. Begonnen wurde mit der Proklamation von Narrensprüchen, Partnerspiele folgten. Danach stellten sich die Kinder mit ihren Kostümen zur Prämierung auf – da waren Prinzessinnen und Hexen oder Marienkäfer zu erleben. Mit der "Reise nach Jerusalem" und einer Polonaise ging es weiter.

Als es dunkel wurde, zogen die örtlichen Narren-Abordnungen Richtung Marktplatz, um Abschied von der "fünften Jahreszeit" beim Verbrennen der drei Triberger Fasnet-Puppen zu nehmen. Unter Heulen und Wehklagen nahmen die Narren der Triberg Zunft, der Stabhalterei und aus der Oberstadt Abschied von der Fasnet, die langsam vor sich hinbrannte. Den Rathausschlüssel forderte in Vertretung des Bürgermeisters sein Stellvertreter Klaus Nagel ein. Dies in der Hoffnung, dass die Narren die Stadtkasse weitgehend geschont haben.