Die Realschulabgänger mit den besten Noten stellen sich zum Gruppenfoto auf. Fotos: Roser Foto: Schwarzwälder-Bote

Realschurektor Sandmann lobt Entlasschüler/Zehn Preise und 18 Lobe / Melissa Schyle und Lea Eschle mit 1,2 Beste

Von Marie-Louise Roser Triberg. 68 Schüler des Abschlussjahrgangs 2013 der Realschule Triberg wurden am Freitag in feierlichem Rahmen verabschiedet. Mit insgesamt zehn Preisen für den Notendurchschnitt zwischen 1,0 und 1,6, sowie 18 Loben (1,7 bis 2,0) schnitt der Jahrgang laut Rektor Walfried Sandmann "großartig" ab. Dass ein Schulabschluss nicht das Ende, sondern erst der Anfang und Start in ein völlig neues Leben sei – darunter stand die Entlassfeier des diesjährigen Realschulabschlusses im Kurhaus Triberg. Rektor Sandmann machte in seiner Rede deutlich, dass ihm auch nach dem Ausscheiden der Schüler aus seiner Schule noch viel an der Zukunft seiner "Zöglinge" liegt und er den Abgängern noch einen letzten wichtigen Rat mit auf den Weg geben wollte.

Sadmann hob hervor, dass mit dem Erreichen des Realschulabschlusses ein gutes und festes Fundament für den weiteren Lebensweg gelegt wurde, mit dem sich so mancher "Sturm des Lebens" überstehen ließe. Mit den erlernten Fähigkeiten, vor allem sozialen Kompetenzen, wie Engagement, Selbstbewusstsein, Zielgerichtetheit und einer Portion Mut seien alle gesteckten Ziele erreichbar.

Konrektor Thomas Serazio, der nach einer herzlichen Begrüßung durch das Abendprogramm führte, unterstrich den Wert des Realschulabschlusses. "Mit dieser Ausbildung stehen euch alle Wege offen, also macht was draus" gab er den Ehemaligen mit auf den Weg.

Vorbild sein und ein gutes Miteinander leben, diese Prinzipien lagen den Schülersprechern Lena Raißle und Semih Kaygisiz am Herzen. In ihren "Worten zum Anlass" gaben die beiden ein Resumee über die vergangenen sechs Jahre an der Schule. Es sei nicht einfach gewesen, vergleichbar mit der Tour de France waren Erfolgs-, aber auch Bergetappen zu meistern gewesen. Doch mit Zusammenhalt und Zusammenarbeit mit Familie und Freunden sei der "eine Lebensabschnitt gemeistert und der Blick richtet sich jetzt in die Zukunft voll freudiger Erwartung".

Elternbeiratsvorsitzende Diane Fehrenbach verglich die Zeit an der Realschule mit einer sechsjährigen Seereise. Nun sei man im ersten Zielhafen angekommen und die Höhe der Heuer – in Form des Zeugnisses – entscheide darüber mit welchem Schiff man weiterreise. Auch sie betonte, dass das Wissen, das auf den Weg mitgegeben wurde, Grundlage für alle weiteren Schritte der Absolventen sei.

Bürgermeisterstellvertreter Klaus Wangler überbrachte die Glückwünsche der Stadt Triberg. Musikalisch untermalt wurde der Abend vom Jazz-Quartett der Jugend-Musikschule. Mit Samuel Sembach am Klavier, Dominik Kitiraschky am Schlagzeug , Martin Dresp an der Klarinette und Klaus-Dieter Sembach am Bass wurde das voll besetzte Kurhaus bestens unterhalten. Neben Stücken wie Beethovens "Für Elise", einem Auszug aus dem "Karneval der Tiere" vom französischen Komponisten Camille Saint-Saëns sowie Duke Ellingtons "Take the A Train" war ein kurzweiliger Abend garantiert.

Nach der Zeugnisausgabe, die von den jeweiligen Klassenlehrern erfolgte, wurden die Schüler mit den besten Noten ausgezeichnet. Einen Preis im Notendurchschnitt 1,0 bis 1,6 erzielten jeweils in der Klasse 10a unter Lehrerin Christine Nagel: Marc Dold, Marion Hilser und Lena Zeifang. In der Klasse 10b: Semih Kaygisiz, Tanja Schneider, Lauriz Keller und Melissa Schyle. Klasse 10c unter Patrick Morath: Elena Choudoba, Manuel Lauble und Lea Eschle. Lob für den Notendurchschnitt zwischen (1,7 bis 2,0) erhielten in der Klasse 10a: Marco Brugger, Dominik Dresp, Sara Schmid und Patrick Winterhalter. 10b: Aylin Agar, Michael Heng, Luzia Hettich, Johan Schneider, Jana Schmidt, Aydan Schuler, Aylin Schuler, Jannik Schyle und Mario Zifle. 10c: Markus Aberle, Dafina Gashi, Katrin Gorzny und Gian-Luca Zanger.

Besondere Preise wurden anschließend vergeben. Darunter gingen zwei für den besten Durchschnitt mit jeweils einer Gesamtnote von 1,2 an Melissa Schyle und Lea Eschle. Beide bekamen den Preis der Stadt Triberg von Klaus Wangler überreicht.

Den Preis des Fördervereins der Realschule Triberg überreichte Vorsitzender Thomas Schwarz. Dieser mit 50 Euro dotierte Preis stiftet der Förderverein an besonders sozial engagierte Schüler. In diesem Jahr wurden gleich zwei Schülerinnen damit ausgezeichnet. Dafina Gashi und Marion Hilser zeichneten sich laut Schwarz nicht nur mit der Aufgabe als jeweilige Klassensprecherinnen aus, sondern besonders mit Persönlichkeit und Hingabe für das Wohl der Klasse.

Nach Zeugnisausgabe, Loben und Preisen war es an der Zeit, sich über das Buffet herzumachen. Der SV Nußbach sorgte hierbei und den ganzen Abend über für leibliches Wohl, bevor es mit einem unterhaltsamen Programm der Absolventen in die späte Nacht ging. In Diashows und Filmen wurde ein Rückblick und Details über sechs Jahre Realschule wiedergegeben.

10a: Stephan Stern, Fatlind Qorraj (beide Triberg), Manuela Klausmann, Dominik Dresp, Thomas Lorenz, Lena Zeifang, Maurice Eble (alle Gremmelsbach), Simon Scherzinger, Marc-Oliver Ott, Sara Schmid, Marc Dold, Simon Kaltenbach, Robin Zähringer, Michae Nock, Marcel Hettich, Marion Hilser (alle Nußbach), Nina Sziegat, Lorena Weis, Aaron Kuner, Marco Brugger, Patrick Winterhalter (Schönwald).

10b: Semih Kaygisiz, Patrick Baum, Aylin Agar (alle Triberg), Luzia Hettich, Lukas Liedtke, Melissa Schyle, Jana Schmidt, Isabel Ketterer, Daniel Kienzler, Tanja Schneider, Mario Zifle, Sofie Dold, Sarah Schröter, Aylin Schuler, Aydan Schuler, Julia Hettich, Lorena Salerno, Lauriz Keller, Elisa Ringwald, Jannik Schyle,

Marco Huber, Michael Heng, Johan Schneider, Verena Lang, Alexa Ketterer (alle Schonach).

10c: Alexander Malsam, Melissa Miskovic, Nur Mahdi, Elena Chudoba, Corinna Kaltenbach, Lea Eschle, Fabian Mayer, Dafina Gashi, Lisa-Maria Renkert, Kamil Noga, Alessia Liguori, Dawi Stuka, Caroline Cassia (alle Triberg), Leyla Daglar, Manuel Faißt, Gian-Luca Zanger, Maximilian Lauble, Daniel Kurz (alle Hornberg), Katrin Gorzny, Lena Raißle (beide Niederwasser), Manuel Lauble, Markus Aberle (beide Reichenbach).