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Triberg Gurr-Hirsch auf Informationsbesuch

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Vom Alublock, den Standortleiter Arnold Heine (rechts) mit Geschäftsführer Florian Herth (Zweiter von rechts) zeigt, zum Lautsprechermodul: Mit modernsten Fräsmaschinen fertigt TCS am Standort Adelheid. Beeindruckt zeigen sich (von links) Klaus Wangler, Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch und Karl Rombach. Fotos: Kommert Foto: Schwarzwälder Bote

Sommerzeit ist auch die Zeit, in der sich Abgeordnete in ihren Wahlkreisen öfters sehen lassen. Auch Landtagsabgeordneter Karl Rombach besuchte diese Woche Triberg – in Begleitung von der Staatssekretärin im Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Friedlinde Gurr-Hirsch.

Raumschaft Triberg. Sie ist keine Unbekannte in der Raumschaft, war sie doch beim Jubiläum des Bezirksimkervereins Triberg ebenso zu Gast wie beim Jubiläumsfest des Landesverbands für Rassegeflügel, das in Schönwald gefeiert wurde. Diesmal war es ein Besuch, der gemeinsam mit Karl Rombach der Wirtschaft und der Gemeindeentwicklung galt.

Erste Station war nach der Begrüßung im Rathaus Triberg und dem Eintrag ins Goldene Buch der Stadt, das Gewerbegebiet Adelheid, wo eine Abordnung mit Bürgermeister Gallus Strobel, dem CDU-Fraktionssprecher Klaus Wangler, dem Nußbacher Ortsvorsteher Heinz Hettich sowie Hauptamtsleiterin Barbara Duffner interessiert den Ausführungen des Mitinhabers der Firma TCS, Florian Herth und des Standortleiters Arnold Heine lauschten.

Firma TCS besichtigt

Im Jahr 2007 sei er, nachdem schon beinahe Mönchweiler als neuer Standort festgestanden habe, auf Anraten seines Großvaters Lukas Duffner, auf die Adelheid gegangen – und habe spontan beschlossen, dass dies der rechte Platz sei, so Herth. "Im schönsten Gewerbegebiet Deutschlands", wie Bürgermeister Strobel angesichts des herrlichen Ausblicks stolz verkündete. Dank großzügiger Unterstützung seitens der Stadt wie auch des Landes habe man eine gesunde Ausgangslage.

Die Zentrale des Hauses, das von Otto Duffner im Jahr 1995 gegründet wurde, liege weiterhin in Genthin in Sachsen-Anhalt. Weltweit beschäftigt die Firma etwa 340 Mitarbeiter. Rund 50 Prozent der Produktion gehe ins Ausland, in den vergangenen Jahren habe man ein stetes Wachstum erleben dürfen, erklärte Herth. Auf der Adelheid habe man mit zwei Mitarbeitern begonnen, mittlerweile seien es 18.

Wie in vielen Bereichen beschäftige man sich auch bei TCS mit der digitalen Herausforderung, doch fahre man derzeit eher "hybrid". Denn was nütze die beste volldigitale Anlage bei einem Stromausfall? Man beschäftige sich mit Produkten für Standardanwendungen wie Türsprechanlagen und sei auch Projektpartner für Groß- und Sonderanlagen. "Dabei legen wir Wert auf ein ganzheitliches Verständnis der Projektaufgabe, um nicht nur die technologisch, sondern auch die langfristige und wirtschaftlich beste Umsetzung anzubieten. Wir springen nicht auf jeden Zug auf", betonte Herth.

Bei einer anschließenden Kurzführung durch die derzeit urlaubsbedingt stehende Fertigung untermauerte Standortleiter Arnold Heine die Worte Herths. Er zeigte auf, dass TCS weniger mit Kunststoffen, denn mit Aluminium arbeite. Die Staatssekretärin zeigte sich sehr interessiert und stellte beim Vor-Ort-Besuch auch viele informelle Fragen.

Erwartet Förderantrag

Beim anschließenden Besuch im Rathaus in Nußbach ging es um ein Lieblingsprojekt von Ortsvorsteher Heinz Hettich. Seit der Jahrtausendwende beschäftigt er sich immer wieder mit der Generalsanierung des Rathauses und dem Umbau zum Dorfgemeinschaftshaus. Da auch der Dorfladen dabei erhalten bleiben soll, sieht die Staatssekretärin gute Chancen auf eine Förderung aus ELR-Mitteln, die besonders der Entwicklung des Ländlichen Raums zu Gute kommen. Sie warte auf den Förderantrag und zeigte sich auch hier bei der Vor-Ort-Besichtigung der Dorfmitte sehr interessiert. Sie warf erfreut auch einen Blick auf die Blumenpracht und auf den großzügig gestalteten Platz zwischen Dorfkirche und Rathaus.

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