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Triberg Grundschulgebäude auf Sparflamme

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Eine neue, separate Heizanlage erhält die Turn- und Festhalle Nußbach. Die Heizung, die bisher Schulhaus und Halle erwärmte, hatte in der Vergangenheit immer mehr Defekte.Foto: Kommert Foto: Schwarzwälder Bote

Die ehemalige Grundschule in Nußbach steht seit einiger Zeit leer, wird aber noch immer auf niedrigem Niveau beheizt, um die Substanz zu erhalten.

Triberg. Wie die Mitglieder des Gemeinderats Triberg in jüngster Sitzung erfuhren, sei die Heizungsanlage im letzten Winter mehrfach ausgefallen, worauf man einen Kundendienst beauftragte. Dieser tauschte diverse Teile aus, dennoch konnten die Störungen nicht vollständig beseitigt werden. Dazu sei auch die Steuerung des Brenners mehrfach ausgefallen, so dass man die Anlage von Hand bedienen musste.

Der Heizkessel selbst sei mittlerweile mehr als 40 Jahre alt, auch der Brenner ist mit bereits 25 Jahren auch nicht der Jüngste und er weise einen entsprechend hohen Verbrauch auf. Eine Ersatzteilversorgung sei zudem nicht sicher gewährleistet.

Da das Schulhaus über kurz oder lang verkauft werden soll, sei es sinnvoll, die Beheizung der Turn- und Festhalle abzukoppeln. Dazu habe man fünf Firmen zur Abgabe eines Angebots angefragt, zwei Firmen gaben letztlich Angebote ab.

Direkt vergleichbar seien die beiden nicht, wie Bautechniker Sven Ketterer auf Nachfrage von Susanne Muschal (SPD) mitteilte. Im Haus sei eine relativ neue Warmwasseranlage vorhanden, die der günstigere Bieter weiter nutzt und in seine Heizanlage integriert. Die vorhandene Warmwasseranlage passe aber nicht zum System des zweiten Bieters, so dass dieser auch die Warmwasser-Heizung erneuern müsste.

Eingebaut werde ein Gas-Brennwertkessel, beantwortete Ketterer die zweite Frage der SPD-Fraktionssprecherin. Klaus Wangler (CDU) hingegen brannte ein anderes Problem auf den Nägeln: "Dass da etwas passieren musste, ist schon klar. Aber dann wird das Schulhaus gar nicht mehr beheizt, was auf Dauer einen drastischen Wertverfall bewirkt", stellte er fest. Das könne relativ gut vermeiden werden – zwar nicht auf Dauer so doch für einige Zeit – in dem das Schulhaus als so genanntes Kaltgebäude geführt wird, so Ketterer. Dabei würden die Leitungen mit einem speziellen Kühlmitteladditiv befüllt, wie es auch in Fahrzeugen verwendet wird. Das sei zwar eine Notlösung, doch "das Argument von Herrn Wangler ist nicht von der Hand zu weisen", gab Susanne Muschal ihrem Ratskollegen recht.

Mit einer Gegenstimme entschied sich der Gemeinderat schließlich für die Installation der neuen Heizung durch die Firma Elektro Nock aus Nußbach, die dafür mit 22 991 Euro das günstigste Angebot einreichte.

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