Ab dem 12. April soll der "Dotto-Train" in Triberg sein. Die neue Touristenattraktion wird dann zwischen Bahnhof und dem Boulevard pendeln. Foto: Liebau

Mehrwöchige Aufenthalte gehören auch in Triberg der Vergangenheit an. Privatzimmer stagnieren total.

Triberg - Sinkende Übernachtungszahlen bei steigenden Ankünften, dies mache leider auch nicht vor Triberg Halt. "Der dreiwöchige Urlaub gehört der Vergangenheit an", nannte Stadtmarketingleiter Nikolaus Arnold im Gemeinderat einen der Gründe.

Speziell für Triberg gelte zusätzlich, dass ein größerer Betrieb als Totalausfall zu werten war. Jugendherberge und Klinik seien in der Kernstadt wichtige Ergänzungen.

Ebenfalls stabil mit leichten Zuwächsen seien die Ankünfte aus dem Ausland. Positiv sei die Entwicklung in Nußbach und Gremmelsbach. "Gerade in Gremmelsbach zeigten sich die Auswirkungen, wenn ein Betrieb wieder da ist", betonte Arnold. Durchschnittlich 2,6 Tage verweile der Gast noch in Triberg, wenn man die Klinik dazurechne, seien es 3,4 Tage. Fast gänzlich ohne Bedeutung seien mittlerweile Privatzimmer. Die durchschnittliche Bettenauslastung liege bei 31 Prozent.

Beim Wasserfall liege man seit etwa drei Jahren stabil bei etwa 360.000 Besuchern, im vergangenen Jahr seien 40.000 Gäste mit der KONUS-Karte dort gewesen.

Zwar stagnierten die Zahlen etwas, doch eigentlich seien sie in Ordnung, sah Klaus Wangler (CDU) die Statistik weitgehend positiv. Klaus Nagel (FWV) nahm sie lediglich zur Kenntnis. "Mich interessieren in der nächsten Sitzung die Zahlen mehr", meinte er. Und Friedhelm Weber (SPD) war ebenso der Meinung, die Zahlen sprächen für sich. "Ich hatte gedacht, dass wir in der Tourist-Info und für Messebesuche einheitliche Kleidung vorweisen", mahnte er an.

Und wann denn nun der Dotto-Train endlich komme, wollte er wissen. "Vorgesehen ist der 12. April; er ist schon bei unserem Partnerunternehmen angekommen", wussten Strobel und Arnold. Viele weitere Werbemaßnahmen seien bereits am Anlaufen, dazu gehöre zweifellos auch der Image-Film, so Arnold.