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Schönwald Flutlichtanlage wird energieeffizienter

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16 Meter über der Erde – da gehört schon etwas Mut dazu, vor allem am schwankenden Masten zu turnen. Und schwindelfrei sollte man auch sein.Foto: Kommert Foto: Schwarzwälder Bote

Von Hans-Jürgen Kommert

Eine der letzten Hauptversammlungen vor dem Shutdown wegen der Corona-Krise fand im März in Schönwald statt: die des FC-Fördervereins. Ein wichtiger Punkt der Tagesordnung waren Dinge, die der Förderverein hinsichtlich des nahenden Jubiläums noch erledigen will.

Schönwald. Unter anderem kam das Projekt von Felix Thurner zur Sprache: Die Runderneuerung der Flutlichtanlage. Mit einer Spezialfirma, die eine Niederlassung in Baden-Baden besitzt, glaubte man, den richtigen Partner zu haben, der imstande sei, eine zeitgemäße LED-Beleuchtung für den neuen Kunstrasen zu installieren. Die 16 Meter hohen Masten der bestehenden Illumination sollten stehen bleiben, nur die Leuchten selbst sollten ausgewechselt werden. Die bestand aus insgesamt acht Strahlern, vier, jeweils im Paar an der Mittellinie platziert, waren immerhin schon recht moderne, aber großflächige und stromfressende Halogenstrahler, die vier weiteren standen im Bereich der Eckfahnen und hatten noch Gasentladungslampen im Inneren.

"Die habe ich noch selbst montiert", erzählt Armin Groß, der "Betriebselektriker" des FC Schönwald. Mittlerweile stellte man fest, dass zum einen deren Lichtausbeute im Verhältnis zum Stromverbrauch zuletzt recht dürftig war, zudem brauchten sie eine gefühlte Ewigkeit, bis sie das volle Licht brachten.

Unlängst hatte sich der Spezialausrüster für Sportstättenbeleuchtung angemeldet, um das alte Gut auszutauschen. Jeder der acht Strahler wurde durch moderne LED-Strahler ersetzt. Anstelle eines Strahlers sind nun jeweils acht Einzelstrahler installiert, jeder strahlt eine ganz bestimmte Stelle des Platzes aus – genau berechnet und simuliert am PC. Mit vier Mann waren die Firma vor Ort und sie hatten auch einen so genannten "Steiger" dabei, mit dem sie imstande waren, zentimetergenau die richtige Position anzusteuern – einer der Mitarbeiter musste dann aber den Korb verlassen und munter am Masten herumturnen, um das voreingestellte Strahlerpaket so zu platzieren, dass es millimetergenau ausgerichtet war, anschließend wurde das alte Stromkabel durch ein neues ersetzt. An einem Tag war das ganze Paket installiert. Nun verfügt der Verein über derzeit modernste Technik und beste Ausleuchtung bei deutlich geringerem Strombedarf.

Thurner hatte sich seinerzeit sehr erfreut über den ausgezeichneten Service geäußert – der Spezialausrüster habe sogar bei den Zuschussanträgen entscheidend geholfen. Wann denn die neue Anlage erstmals genutzt werden kann, hängt laut Förderverein stark von den Entscheidungen der Öffnung in der Corona-Krise ab.

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