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Triberg Faszination Olympia

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Foto: Michael Kienzler Foto: Schwarzwälder Bote

Skispringerin Anna Jäkle vom Skiteam Schonach-Rohrhardsberg startete für das Deutsche Olympische Team bei den "Youth Olympic Games" in Lausanne und wurde beste Deutsche.

Schonach. Am 22. Januar gingen die dritten Olympischen Jugend-Winterspiele in Lausanne in der Schweiz zu Ende. Die Abschlussfeier wurde mit einem großen Feuerwerk abgerundet. Ein kleines Feuerwerk gab es auch aus Schonacher Sicht: Anna Jäkle vom Skiteam Schonach-Rohrhardsberg durfte als Skispringerin des deutschen olympischen Nachwuchsteams die Spiele miterleben. Durch sehr gute Leistungen in der laufenden Saison war ihr die Qualifikation gelungen.

Im Training bereits Zweite

Während die Wettbewerbe für einige Disziplinen bereits am 10. Januar begonnen hatten, startete das Skispringen erst am 19. Januar. Die Schanzenanlage "Les Tuffes" lag im französischen Prémanon. Nach einer Stunde Autofahrt vom Olympischen Dorf in Lausanne war der Wettkampfort erreicht und es konnte losgehen.

Bereits eine Woche zuvor hatte Jäkle mit einem zweiten Platz im Trainingsspringen eindrucksvoll ihre Form unter Beweis gestellt. Auch im Einzelspringen gelang ihr ein tolles Ergebnis: Von der HS90-Schanze sprang sie 74 Meter und 73,5 Meter. Damit reichte es für einen starken zwölften Platz im internationalen Vergleich. Sie wurde damit beste deutsche Teilnehmerin. Teamkollegin Michelle Göbel wurde nur knapp dahinter 13.

Auch beim abschließenden Teamwettkampf, einem Mixed-Wettbewerb, bei dem Skispringer, Nordische Kombinierer und Skilangläufer gemeinsam antraten, durfte die 16-jährige Schonacherin an den Start gehen.

Gemeinsam mit Emilia Görlich, Lenard Kersting, Finn Braun, Lara Dellit und Elias Keck stellte Anna Jäkle sich der Konkurrenz aus neun anderen Nationen. Dabei belegte das deutsche Team schließlich Platz sieben, nachdem Finn Braun leider durch zu lange Ski disqualifiziert wurde.

Einmal mehr hat Anna Jäkle bei den Trainingseinheiten und Wettkämpfen der vergangenen Tage gezeigt, dass sie ihre Leistung in entscheidenden Momenten abrufen und im internationalen Vergleich mithalten kann. So war die Schonacherin ein wertvoller Teil des deutschen Teams in Lausanne.

Was aber noch viel entscheidender ist: Sicher waren die Olympischen Jugend-Winterspiele ein Erlebnis der ganz besonderen Art, mit all den neuen Begegnungen, Eindrücken und Erfahrungen. Schließlich zählen im Sport nicht nur Ergebnisse, Punkte und Platzierungen, sondern auch Teamgeist und internationaler Austausch sind von großer Bedeutung. Das ist es, was die Faszination Olympia seit Jahrhunderten ausmacht.

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