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Triberg Erfinder: So schmeckt der Schwarzwald

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Gemeinsam präsentieren sie den Triberger Fichtenschinken. Von links: Nikolaus Arnold (Stadtmarketingleiter), die "Erfinder" der Spezialität, Daniel Weis und Georg Wiengarn sowie Bürgermeister Gallus Strobel. Foto: Kommert Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Hans-Jürgen Kommert

Triberg. So macht das zweite Triberger Schinkenfest vom 7. bis 9. Juni seinem Namen alle Ehre – wenn eine echte Triberger Schinkenspezialität im Mittelpunkt steht.Bereits im Vorjahr habe Stadtmarketingleiter Nikolaus Arnold angeregt, eine Schinkenspezialität zu kreieren, die es bislang noch nicht gibt. Was bis dato noch nicht gelungen war, ist jetzt gut: Es gibt ab sofort den Triberger Fichtenschinken.

Dazu der Vorsitzende des Wirtevereins der Raumschaft, Georg Wiengarn: "Die Idee hat uns echt gepackt, vor allem nach den Erfahrungen mit dem Tri-Burger beim ersten Schinkenfest. Für die technische und fachliche Umsetzung hatten wir dann auch sofort den richtigen Mann in eigenen Reihen: Daniel Weis ist neben seinem Beruf als Koch auch Fleischermeister", freut sich Wiengarn.

"Ich habe einige Versuche hinter mich gebracht", erklärt der Wirt des Bergseestüble, manche Resultate hätten durchaus auch die Zunge beleidigt. Mit verschiedenen Hölzern und Aromen habe er experimentiert. Schließlich stellten alle im Miteinander fest: Die Fichte muss es als der wichtigste Baum im Schwarzwald sein.

Und eine Studie habe dann belegt: So etwas gibt es bisher tatsächlich nicht. Im Laufe des Frühjahrs habe er diesen Schinken dann immer weiter verfeinert, bis er im Mai der Meinung war: Das ist es! Diesen Schinkengenuss stellte Daniel Weis in einer nicht öffentlichen Sitzung dem Gemeinderat vor, der begeistert war. Die Ratsherren und die Verwaltung erteilten den beiden Gastronomen die Erlaubnis, ihrem Produkt den Namen "Triberger Fichtenschinken" zu erteilen, den sie sich auch schützen ließen.

Dass das Produkt ankommt, konnten die Triberger bei der Partnerschaftsfeier in Fréjus erfahren, wohin die Wasserfallstädter 50 Portionen der neuen Köstlichkeit mitnahmen. Künftig wird diese ­Spezialität in zwei Formen gereicht werden: Entweder warm mit Kartoffelsalat und einer speziell dafür hergestellten Soße, die mit Fichtenschossen hergestellt wird – der so genannte Fichtenjus.

Oder als "Tribergerle", bei dem der Schinken in ein  Blätterteig-Hörnchen eingebacken wird – natürlich klein geschnitten und nicht am Stück.

"Im Gegensatz zum herkömmlichen Schinken entfaltet sich das Aroma und der Geschmack von innen her und ist somit intensiver und einzigartig", schwärmen diejenigen, die ihn schon verkosten konnten. "So schmeckt der Schwarzwald – in seiner reinsten Form", lautet denn auch der Slogan für die einzigartige Köstlichkeit. Auch Bürgermeister Gallus Strobel und Nikolaus Arnold zählen zu diesen Glücklichen – und auch sie schwärmen in den höchsten Tönen. Vorläufig gibt es diese Spezialität, die zum Reifen auch in Reifefolie lagert, umgeben von Fichtennadel-Klein, beim "Erfinder" Daniel Weis und bei Georg Wiengarn, und zwar ab 18 Uhr am Freitag, 7. Juni – "pünktlich zu Beginn des Festes", schwärmt das Duo.

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