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Triberg Die Fußballer packen es tatkräftig an

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Viele Mitglieder, die dem SV Nußbach jahrelang angehören können, bei der Hauptversammlung ausgezeichnet werden (vorne von links): Wilhelm Dold, Arnold Faller, Willi Günter, Gustav Schlenker, Josef Herdner und Vorsitzender Martin Kienzler, (Mitte): Dominik Pfundstein, Thomas Loeck, Armin Haberstroh, Bernhard Dold und Bernhard Brucker, (hinten): Karl Rißler, Rafael Kammerer, Marius Zähringer und Jonas Zuckschwerdt. Foto: Dold Foto: Schwarzwälder Bote

Groß ist die Freude bei den aktiven Spielern des Sportvereins Nußbach und auch deren Anhänger: Der Bau des Kunstrasenplatzes neigt sich dem Ende zu.

Triberg-Nußbach. Nach zehn Jahren, mit hoffen und bangen, nach finanziellen Möglichkeiten suchend, nach einigen verschiedenen Gutachten sowie vielen Besichtigungen, vor allem den Steilhang betreffend, konnte im Frühjahr mit den Arbeiten begonnen werden. Und am 14. September soll nun eine kleine Einweihungsfeier stattfinden, im Mai nächsten Jahres ist ein größeres Fest geplant. Dies verkündete der Vorsitzende des Sportvereins, Martin Kienzler, stolz zu Beginn der Hauptversammlung.

Auf einem Kunstrasenplatz herrschten bessere Bedingungen für die Spieler, vor allem auch die Mitglieder der Jugendmannschaften freuen sich auf den neuen Platz. Die Kosten sind hoch, 145 000 Euro trägt der Verein selbst. Zudem erwarte man eine Rückzahlung vom Finanzamt, deren Höhe noch nicht bekannt ist, aber auch zur Kostentilgung verwendet wird.

200 Sponsoren bis jetzt

Über 200 Sponsoren konnte bis dato gewonnen werden, was jedoch nicht bedeutet, dass keine Spender mehr willkommen sind. Die Aktion "Zehn Euro für einen Quadratmeter Rasenplatz", die am vergangenen Weihnachtsmarkt startete, läuft immer noch. Martin Kienzler bedankte sich für die gute und anhaltende Unterstützung von Bürgermeister Gallus Strobel, ohne dessen Mithilfe dieses Objekt wohl nicht gestemmt werden könnte.

Der Bürgermeister bedankte sich für das Vertrauen, das der Verein die ganzen Jahre in ihn setzte. Er betonte, dass er sich gerne für dieses Projekt, trotz vielfacher Kritik, einsetze, denn ihm imponiere der Zusammenhalt im Verein und vor allem, so betonte er, "ihr bringt auch, ihr wollt nicht nur", und das freue ihn.

Der SVN zählt derzeit 404 Mitglieder. Kienzler freute sich über die Unterstützung, vor allem von den aktiven Spielern, die immer wieder im Sportheim die Bewirtschaftung übernehmen. Wieder beständige Wirtsleute, das wäre ein Wunsch des Vorstands, doch die Suche war bisher vergebens.

Protokollführerin Caroline Dorer hielt Rückschau auf Aktivitäten des Vereins wie die Arbeitseinsätze am Sportplatz. Kassier Dominik Pfundstein berichtete vom Stand der Vereinskasse. Hier sind noch keine Rechnungen, den Platzumbau betreffend dabei, dieser habe ja erst 2019 begonnen, betonte er. Da sich die Öffnungszeiten des Sportheims verkürzt haben, seien die Einnahmen zurückgegangen. Die Kassenprüfer Cordula Faller und Gerd Winterer bestätigten eine gute und übersichtlich geführte Kasse.

Einen ausführlichen Rückblick aufs sportliche Jahr kam vom Spielausschussvorsitzenden Andreas Herdner. "Eine durchwachsene Saison liegt hinter uns", so sein Fazit. Mit Zuversicht sieht er nach vorne: "Wir sind Freunde, wir sind Familie und – wir sind bald Kunstrasenplatz!"

Aufmerksam wurde auch der Bericht von Jugendleiter Bernd Mildenberger verfolgt, den an seiner Stelle Johannes Herdner vortrug. Spielgemeinschaften mit Schonach, Schönwald und Triberg sind dies inzwischen. Großen Dank verdienen die Trainer, die sich viele Mühe um die Nachwuchsspieler gäben.

Beständiger Vorstand

Die Wahlen brachten keine Veränderungen, der stellvertretende Vorsitzende Peter Bechtel, der erste Kassier Dominik Pfundstein, die erste Schriftführerin Caroline Heim sowie Jugendleiter Bernd Mildenberger wurden einstimmig in ihren Ämtern bestätigt, wie auch die Beisitzer Andreas Kreyer und Manuel Pfau.

Einen Ausblick des Vorsitzenden gab es zum Schluss: Er wies auf weitere Arbeitseinsätze am Sportplatz hin. Zudem sei wieder die Teilnahme am Weihnachtsmarkt geplant. Auch wolle der Verein Anfang nächsten Jahres wieder einen bunten Abend durchführen.

Ernst wird es jetzt in Nußbach: Der Triberger Gemeinderat hat in der jüngsten Sitzung zugestimmt, dass der Sportverein Nußbach den Auftrag für das Aufbringen des Kunstrasens an den günstigsten Bieter, die Firma Haas aus Wangen, mit einem Angebotspreis von 352  725 Euro brutto, vergeben kann.

Im Verlaufe der Hauptversammlung des Sportvereins Nußbach konnte der Vorsitzende Martin Kienzler viele Mitglieder auszeichnen, die dem Verein jahrelang die Treue hielten. Sei es aktiv oder passiv betonte Kienzler, alle Mitglieder sind für uns wichtig.

 Seit zehn Jahren aktiv dabei sind Thomas Loeck, Alexander Reiner, Marius Zähringer und Jonas Zuckschwerdt. Sie erhielten die Vereinsehrennadel in Bronze, dasselbe gibt es für 20-jährige passive Mitgliedschaft für Stefan Aberle, Peter Hengstler, Osman Kilinc, Sieglinde Meier, Rudolf Mildenberger, Okan Örsel und Martin Staiger.

 Seit 15 Jahren aktiv dabei ist der Kassier Dominik Pfundstein, er erhielt die silberne Vereinsehrennadel. Ebenso die Vereinsehrennadel in Silber erhalten für 30 Jahre passive Mitgliedschaft Bernhard Dold, Christine Eyrich, Martin Feuerstein, Rolf Fleig, Ingrid Hirsch, Bernd Imhof, Dieter Kratt und Harald Streit.

 Zum Ehrenmitglied wurde Bernd Mildenberger ernannt, er ist seit 25 Jahren aktiv für den Verein tätig. Er erhält die goldene Vereinsehrennadel, ebenso die beiden passiven Mitglieder, die seit 40 Jahren dabei sind: Bernhard Brucker und Gerhard Schlenker.

Weiter wurden für 40-jährige Mitgliedschaft Armin Haberstroh, Josef Herdner und Rafael Kammerer geehrt.

 Seit 50 Jahren unterstützen Herbert Dold, Wilhelm Dold, Arnold Faller und Edgar Hug den Sportverein und gar seit 60 Jahren Karl Rißler und Herbert Storz.

 Eine Auszeichnung erfuhren auch die Brüder Paul und Willi Günter, die seit 70 Jahren dem Verein die Treue hielten.

Dankesworte gab es für alle von der Vereinsführung, denn nicht nur die aktiven Spieler seien für den SV wichtig, auch diejenigen die jahrelang finanzielle Unterstützung leisten.

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