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Triberg Coronavirus: Bürgermeister findet Maßnahmen überzogen

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Gallus Strobel schlägt vor, sich am Beispiel Schweden zu orientieren. Dort laufe die Wirtschaft ganz normal weiter. Lediglich potenzielle Risikopatienten würden isoliert. Foto: Archiv

Triberg - Deutschland ergreift, wie viele andere Länder auch, harte Maßnahmen wegen der Corona-Pandemie. Die gravierenden Auswirkungen auf Gesellschaft und Wirtschaft sind auch in Triberg zu spüren. Was meint Bürgermeister Gallus Strobel dazu?

Wie beurteilen Sie die Maßnahmen der Regierung wegen der Corona-Pandemie im Allgemeinen und für Triberg im Besonderen?

Ich persönlich habe wenig Verständnis für die überzogenen Maßnahmen. Grippewellen gab es bei uns immer schon, erinnert sei an die schwere Grippewelle 2017/2018 mit über 25 000 Toten in Deutschland (laut RKI-Institut und Ärzteblatt.de). Nahezu eine ganze Volkswirtschaft an die Wand zu fahren, ist ein Wahnsinn und meines Erachtens keineswegs gerechtfertigt aufgrund einer unsicheren Beweislage, wie sie derzeit noch herrscht. Ich bin überzeugt, dass sich am Ende die "Pandemie" als normale Grippewelle herausstellen wird. Triberg ist nicht anders sehr schwer betroffen als andere Kommunen auch.

Was sollte man vielleicht anders machen bei diesen Vorgaben, beim Umgang mit diesem Virus?

Das Beispiel Schweden zeigt, wie man es anders machen kann. Dort läuft die Wirtschaft ganz normal weiter. Es gibt keine Schließung von Cafés, Gaststätten und ähnlichem, man hat aber potenzielle Risikopatienten isoliert.

Wie erleben Sie diese besondere Zeit?

Ganz normal. Ich nehme, seit ich Bürgermeister bin, von Dezember bis März "Propolis". Das ist ein wunderbarer Schutz gegen Grippe, und ich hatte tatsächlich noch nie etwas in dieser Zeit.

Was erhoffen Sie sich für Triberg?

Ich erhoffe mir, dass alles so schnell wie möglich wieder normal wird!

Was macht die Stadt, damit Handel, Gewerbe und Tourismusbetriebe besser durch die Krise kommen und sich anschließend wieder schneller erholen?

Wir haben mitgeholfen, die Internetseite des Triberger Einzelhandels aufzubauen, www.einzelhandel-notversorgung.de, auf der die Einzelhändler und auch die Gastronomie ihre Angebote, zum Beispiel Hol- und Bringdienste, eintragen können, wodurch unsere Händler online-Bestellungen leichter entgegennehmen können. In Einzelfällen helfen wir auch, so gut es geht, bei einzelnen Tourismusbetrieben. Touristen kommen praktisch keine mehr.

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