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Triberg Baugenossenschaft investiert kräftig

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Foto: Börsig-Kienzler Foto: Schwarzwälder Bote

Der von der Baugenossenschaft Triberg erstellte Jahresbericht für das Geschäftsjahr 2018 liegt nun vor und kann ab Montag, 14. Oktober, in deren ­Geschäftsstelle in der Schulstraße 20a in der Wasserfallstadt ein­gesehen werden.

Triberg/Schonach/Furtwangen. Neben den Berichten des Vorstands und des Aufsichtsrats wird die Bilanz nebst der Gewinn-und-Verlust-Rechnung offengelegt.

Wie Vorstandsvorsitzender Rolf Gehringer im Gespräch mit dem Schwarzwälder Boten erwähnt, wirtschaftete die im Jahr 1913 gegründete Genossenschaft auch 2018 sehr erfolgreich, was der Verband der baden-württembergischen Wohnungs- und Immobilienunternehmen uneingeschränkt bescheinigte. Erwartungsgemäß wurde auch die korrekte Tätigkeit des Vorstands sowie die des Aufsichtsrats bestätigt. Termingerecht wurden satzungsgemäß die Mitglieder zur ordentlichen Mitgliederversammlung eingeladen, die nach der Schließung des Hotels Bären im Triberger Hotel-Restaurant Ketterer am Freitag, 25. Oktober, ab 19.30 Uhr, ansteht.

Die Vorstandsmitglieder Rolf Gehringer und Hans-Peter Sluzalek informieren über einige markante Positionen des Jahres 2018. "Auch für das abgelaufene Geschäftsjahr sind wir mit dem Geschäftsverlauf zufrieden. Das Umfeld wird bekanntlich immer schwieriger, doch wir konnten die Bilanzsumme von rund 8,5 Millionen Euro auf nunmehr rund 9,1 Millionen Euro erhöhen. Auch haben sich die Geschäftsguthaben von rund 948 000 im Jahr 2017 zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2018 auf rund 980 000 Euro erhöht."

"Das Anlagevermögen unserer Genossenschaft beträgt – auch durch den Erwerb des Wohn- und Geschäftshauses Wilhelmstraße 13 in Furtwangen – nunmehr 8,6 Millio nen Euro, gegenüber dem Vorjahr von rund acht Millionen Euro. Die Rücklagen in Höhe von rund 2,1 Millionen Euro erhöhten sich leicht um 40 000 Euro gegenüber 2017", teilen die Vorstandsmitglieder mit.

"Die Mieteinahmen erhöhten sich, insbesondere durch den Zukauf im Vergleich zum Vorjahr, um rund 40 000 Euro, liegen jedoch nach wie vor unter dem durchschnittlichen Mietniveau. Daher werden auch Mieterhöhungen nicht vermeidbar sein. Erhöhungen der Mieten wurden in 2018 vorwiegend nur im Zusammenhang mit Verbesserungen und Sanierungen von Wohnungen und Gebäuden vorgenommen und diese auch nur im absolut notwendigen und unumgänglichen Rahmen. Wir haben in unseren Wohnungsbestand rund 800 000 Euro investiert. Darunter eine grundlegende Sanierung einiger Objekte in Triberg sowie in Furtwangen", erläutern die Vorstandsmitglieder.

"Auch für das Jahr 2019 haben wir ein Gesamtvolumen von Investitionsmaßnahmen von 800  000 Euro vorgesehen. Wir erwarben das Gebäude in der Sommerbergstraße 28 in Schonach, das zum 1. Januar 2019 in unseren Bestand überging", so die Vorstandsmitglieder weiter.

Im Bereich des Immobilienbestands ergaben sich durch den genannten Objektzukauf, bei der Baugenossenschaft nur geringfügige Veränderungen, erläutert Gehringer. Unter anderem hat die Baugenossenschaft das frühere Hotel Schlossberg in Schonach erworben. So werden zum Bilanzstichtag 259 Wohnungen, acht gewerblich genutzte Räume, 65 Garagen und 39 Parkplätze verwaltet. "Ende 2018 hatten wir lediglich drei leer stehende Wohnungen, davon waren jedoch zwei wegen Renovierungsarbeiten nicht vermietbar, sodass praktisch nur eine freistehende Wohnung nicht nutzbar war. Diese wurde erfreulicherweise zum 1. März 2019 wieder vermietet", teilt Gehringer ferner mit.

Die Zahl der Mitglieder hat sich bereinigt (Zu- und Abgänge) von 422 auf Ende 2018 435 Personen erhöht. Die gezeichneten Anteile betrugen 3252 (Ende 2017 3237).

Vorbehaltlich der Zustimmung durch die Mitgliederversammlung zahlt die Baugenossenschaft wiederum eine weit über dem Kapitalmarkt liegende Dividende von drei Prozent aus.

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