Warum sehe ich diesen Hinweis?

Sie sehen diesen Hinweis, weil Sie einen Adblocker eingeschaltet haben oder im privaten Modus surfen. Deaktivieren Sie diesen bitte für schwarzwaelder-bote.de, um unsere Artikel ohne diesen Hinweis lesen zu können.

Mehr zum Thema Adblocker / Privater Modus und wie Sie diesen deaktivieren, finden Sie, indem Sie auf deaktivieren klicken.

Deaktivieren

Triberg Aufführungen bewegen Zuhörer

Von
Zur Mittagsstunde spielt die Musik- und Trachtenkapelle Gremmelsbach unter der Leitung von Slawomir Moleta volkstümliche, dem Anlass angepasste Melodien. Foto: Schwarzwälder Bote

Triberg-Gremmelsbach. Das Pfarrfest beschießt die Reihe der Dorffeste im Jahreskreis in Gremmelsbach. Dieses Jahr war es vom Wetter besonders begünstigt, ein warmer Herbsttag. Eröffnet wurde es mit einer Wort-Gottes-Feier am späten Vormittag. Kinder im Alter von vier bis 13 Jahren gestalteten ihn unter Anleitung von Anja Finkbeiner und Irina Hilser, nur zwei Proben waren dafür notwendig.

Es wurde eine bewegende Veranstaltung gemäß dem Bibelwort: "Aus dem Mund Unmündiger hast du dir Lob bereitet." Mit Begeisterung sangen die Kleinen Kirchenlieder zum Thema "Teilen".

Abwechslungsreich war das Programm unter Mitwirkung verschiedener Erwachsener: Am Keyboard Irina Hilser, ältere Schülerinnen trugen Fürbitten für Menschen in schwierigen Situationen vor, Helmut Finkbeiner las das Evangelium (Matthäus 5, 40-48, das zum Teilen auffordert). Gemeinsam wurde das Vaterunser gebetet und es wurden Lob- und Danklieder gesungen, unter ihnen ein besonders jubelndes Halleluja, auf besonderen Wunsch der Kinder zum Schluss "Laudato si."

Unbefangen spielten die Kinder zwei Fabeln darüber, wie das "Sich-Verschenken" glücklich macht. Eine schöne, stolze Teekanne wird beschädigt, ist für den Tisch unbrauchbar, wird im Boden versenkt und mit Dreck gefüllt. Aber es ist eine Blumenzwiebel darunter und daraus wächst eine wunderschöne Blume, zur Freude der Teekanne. Eine große Kartoffel, der Kartoffelkönig will nicht geschält und nicht gekocht werden. Sie entflieht den Händen der Großmutter, auch Igeln und Wildschweinen kann sie sich entziehen, den hungrigen Kindern Hänsel und Gretel aber nicht widerstehen. So hat auch sie ein erfülltes Leben.

Was dem Gottesdienst folgte war der längere, zweite, weltliche Teil des Pfarrfests im Dorfgemeinschaftsraum, der sich im Lauf des Vormittags füllte. Das warme Wetter verlockte auch viele im Freien zu essen.

Zur Mittagsstunde spielte die Musik- und Trachtenkapelle Gremmelsbach unter Leitung von Slawomir Moleta volkstümliche, dem Anlass angepasste Melodien. Speise und Getränke kamen gut an. Die Küche war am Abend nahezu ausverkauft. Zur Freude des Organisationsteams, das mit den Ministranten eine Menge Vorarbeiten zu leisten hatte, mussten diese aber auch bei der Bewirtung ihren Mann stehen.

Voll des Lobes äußerten sich am Ende Anja Finkbeiner und Paul Kammerer, die Pfarrgemeinderatsmitglieder. Die Jugendlichen ließen sich in die schwere Arbeit einspannen, sorgten für die Aufstellung von Tischen und Stühlen, trugen Kisten mit den Getränken herbei, backten im Vorraum Waffeln, wo auch Handarbeiten angeboten wurden, sie hatten den Tischschmuck herbstlich gestaltet, waren eifrig und flink bei der Bedienung der Gäste und beim Abräumservice. Ohne sie hätte nicht alles so reibungslos funktionieren können für die Gäste, die aus der ganzen Raumschaft und von weiter her gekommen waren und sich über die prompte Bedienung freuten. Die Kinder fanden zudem in der Turnhalle Spielstationen vor, Jugendliche konnten sich auf dem Bolzplatz vergnügen.

Eine eingespielte Gemeinschaft von Pfarrgemeinderat und Seelsorgeteam bewältigte die Arbeit ohne Hektik. Bis in den Abend hinein saßen kleine Grüppchen im Saal beisammen. Es kamen auch immer noch neue Gäste und gesellten sich zu ihnen.

Ihre Redaktion vor Ort Triberg

Christel Börsig-Kienzler

Fax: 07722 86655-15

Flirts & Singles

 
 

Top 5

0

Kommentare

Artikel kommentieren

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.