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Triberg "An mich hat niemand geglaubt"

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Foto: © Andrey Armyagov – stock.adobe.com Foto: Schwarzwälder Bote

"An mich hat niemand geglaubt", sagt Francisca Fiorentino und lacht dabei. Der gebürtigen Tribergerin hat es von Jugend an das Singen angetan. Jetzt hat sie einen Plattenvertrag bei einer namhaften Company in der Tasche. Doch der Weg dahin war anstrengend, wie sie im Gespräch verrät.

Triberg. Angefangen hat Fiorentinos Musiklaufbahn schon sehr früh. "Ich mache das seit ich 16 bin", blickt sie zurück. Und schon immer hat die heute 26-Jährige von einer Karriere als Musikerin geträumt. Deshalb begann sie zu singen, schrieb Texte, hörte die unterschiedlichsten Beats, sang im Auto oder mit Freunden, nahm ihre Lieder auf und schickte die selbst produzierten Songs schon von Anfang an an Plattenfirmen – anfangs jedoch mit wenig Erfolg.

Im Jahr 2008 machte sie dann an der Triberger Realschule ihren Abschluss und lernte zunächst den Beruf der Kosmetikerin, bevor sie nach Nürnberg zog, um Dolmetscherin zu werden. Sie studierte zwei Jahre lang neben den Sprachen Italienisch, Spanisch und Deutsch, die der jungen Frau mit italienisch-spanischen Wurzeln schon mit in die Wiege gelegt wurden, auch Englisch, Französisch, Mandarin und Griechisch und lebte eine Zeit lang bei ihren Großeltern in Spanien. Danach zog es sie ins Krankenhaus, wo sie als Krankenschwester zu arbeiten begann. Jetzt wohnt und arbeitet sie in Schwenningen.

Indes behielt sie ehrgeizig ihre musikalischen Ziele im Kopf: Mit ihrem guten Freund Kevin Di Silvestro sang und rappte sie. Gemeinsam traten die beiden bei diversen Veranstaltungen als Vorgruppe auf.

"Damals haben wir viel negative Kritik bekommen", erinnert sich Fiorentino. Mehrfach trat sie auch in Donaueschingen bei der Jugendveranstaltung "Respect yourself" auf. Mit 21 war sie erstmals in einem deutschen Privatfernsehsender als Schauspielerin zu sehen. Zum musikalischen Durchbruch verhalf ihr aber nach eigenem Bekunden vor allem der Auftritt in der RTL-Sendung "Kay One – Sängerin gesucht", in der sie 2016 mit dem bekannten Rapper auftrat und es bis ins Halbfinale nach Ibiza schaffte.

"Ich bekam so viele Nachrichten von Freunden, aber auch von wildfremden Menschen", zeigt sie sich begeistert. Doch nicht nur die wurden auf Francisca Fiorentino aufmerksam: Bereits vor zwei Jahren erhielt Francisca Fiorentino einen großen Plattenvertrag, lehnte das Angebot aber ab. Einen zweiten Vertrag in Ludwigsburg nahm sie schließlich an – doch der scheiterte.

Auf ihren aktuellen Vertrag ist die junge Sängerin aber sichtlich stolz. Er liege in trockenen Tüchern und die Arbeit an der EP (Extended Play), die den Titel "Metamorphosis" tragen wird, ist schon fortgeschritten. Insgesamt acht Songs mit englisch-spanischen Texten, die stilistisch eine Mischung aus Soul, Pop, Latin und Deep House abbilden sollen, werden nur digital erscheinen und auf Plattformen wie Spotify oder Amazon abrufbar sein.

Mit ihrem Produzent Emilio Corleone aus Ludwigsburg arbeitet Francisca Fiorentino seit Monaten an dem Mini-Album. "Um einen Song komplett einzusingen, ihn mit den passenden Beats zu unterlegen und abzumischen braucht man mindestens einen Monat", erklärt die Sängerin. Alle Stimmen habe sie dabei selbst eingesungen, die Melodien spiele ihr Produzent ein. "Wir haben nächtelang im Studio geschlafen", sagt die gebürtige Tribergerin und lacht.

Nach der Herausgabe der EP sei im Oktober eine Tour geplant. "Es steht schon fest, wo genau es hingeht, ich darf nur noch nicht darüber sprechen", erklärt sie. Genauso wenig möchte Fiorentino den Namen ihres Vertragspartners verraten. "Das würde gegen eine Klausel im Vetrag verstoßen", rechtfertigt sie. "Aber es ist eine wirklich große Plattenfirma", schiebt sie noch nach.

Auf die Frage, was sie jungen Menschen rät, die von einer ähnlichen Laufbahn träumen, antwortet sie: "Man braucht etwas Glück, muss aber auch hart arbeiten. Das Wichtigste an der ganzen Sache ist aber, dass du dich nicht verstellst und bodenständig bleibst."

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