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Triathlon Wolfgang Epting : "Platzierungen sind nicht alles"

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Bei gestrichenen Wettkämpfen und weniger Geschäftsreisen aufgrund der Corona-Krise nutzt Wolfgang Epting die Zeit, so effektiv wie möglich zu trainieren. Foto: Archiv

Das unvergleichliche Gefühl, bei einem Ironman-Triathlon nach 3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren und 42,2 km Laufen die Ziellinie zu überqueren, wird es für den Freudenstädter Wolfgang Epting dieses Jahr nicht geben.

Der Ironman im französischem Vichy, den er sich dafür ausgesucht hatte, wurde vom Veranstalter aufgrund der Corona-Krise um ein Jahr verschoben. Mit Ausnahme der Wettkämpfe in Hamburg und Frankfurt werden alle Veranstaltungen, selbst die Weltmeisterschaften auf Hawaii, auf 2021 verschoben.

Auf die Frage, wie man sich als ambitionierter Sportler in dieser Situation motiviert, antwortet Epting: "Im Laufe von über 20 Jahren Triathlon hat sich meine Motivationsstruktur komplett verändert. Zeiten und Platzierungen sind wichtig, aber nicht mehr die alleinige Motivation für mein tägliches Training. Obwohl Wettkämpfe das Salz in der Suppe sind, führt deren Wegfall dazu, dass ich mein Training zurückfahren oder ganz einstellen würde."

Körperlich und mental fit

Neben dem puren Spaß an der Bewegung gehört es für Epting genauso dazu, sich gesund zu ernähren und die Bereitschaft aufzubringen, Familie, Beruf und Sport permanent auszubalancieren. "Körperliche und mentale Fitness machen mich auch im Beruf leistungsfähiger, erhöhen meine Produktivität. Bewegung wirkt sich immer positiv auf meine mentale Verfassung aus und hilft mir dabei, Stress zu reduzieren und neue Perspektiven zu entwickeln". Daher nutze er die Zeit, die er im Moment nicht für Geschäftsreisen aufbringen muss, so effektiv wie möglich zu trainieren – und der Ausdauersportler hat bereits mehr Trainingskilometer auf dem Rad zurückgelegt als in den vergangenen Jahren zur gleichen Zeit.

Training im Freiwasser

Da die Hallen- und Freischwimmbäder bis dato geschlossen waren und erst sukzessive und unter Beachtung der geltenden Abstandsregeln wieder öffnen, fokussiert sich Epting derweil auf das Freiwasserschwimmen: "Ich bin in der entspannten Situation, dass ich nach 18 erfolgreichen Ironman-Wettkämpfen und der Teilnahme an den Weltmeisterschaften auf Hawaii im Jahr 2017 sportlich niemandem mehr etwas beweisen muss."

Motivationsprobleme kenne er auch in der aktuellen Situation nicht, eher sei das Gegenteil der Fall, "und ich freue mich auf hoffentlich noch viele Trainingseinheiten und Wettkämpfe."

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