Xabi Alonso ist nicht mehr Trainer von Real Madrid. Dieses Aus wirft auch kein gutes Licht auf das Starensemble der Madrilenen findet unser Autor.
Der ehemalige Real-Sportdirektor Arrigo Sacchi sagte einst: „Wenn in Kolumbien ein Flugzeug abstürzt, ist für Florentino Pérez der Trainer von Real Madrid schuld.“ Hinter diesen überspitzt formulierten Worten steckt ein Funken Wahrheit. Denn Real Madrid, die sich selbst als „Die Königlichen“ bezeichnen, und sein Präsident lieben Superstars.
So weit, so gut. Im aktuellen Kader gibt es jedoch auch eine erstaunliche Anhäufung von Diven, allen voran das Offensiv-Trio Kylian Mbappé, Vinícius Júnior und Jude Bellingham. Unter anderem an diesen scheint Xabi Alonso, der selbstredend auch nicht fehlerfrei blieb, nun gescheitert zu sein. Die von den Madrilenen als „einvernehmlich“ titulierte Trennung zeigt wieder mal, wie viel Macht die Spieler in diesem Club haben. Wenn ein Coach nicht zu den Launen der Akteure passt, werden sie schnell zu „Den Untrainierbaren“.