In Freudenstadt sind 2023 einige Namen besonders häufig vergeben worden. (Symbolbild) Foto: dpa/Fabian Strauch

In Freudenstadt waren 2023 einige Namen besonders beliebt, wie aus einer Statistik des Standesamts hervorgeht. Die Zahl der Geburten hat derweil abgenommen.

Die Wahl des Namens für ihr Kind ist für viele Eltern eine schwierige Entscheidung. Während manche in den Trendlisten nach Inspiration suchen, versuchen andere wiederum, einen Namen zu wählen, der gerade nicht so häufig verkommt.

 

In Freudenstadt gab es 2023 aber klare Favoriten bei den ersten Vornamen. Bei den Jungen steht ein Name an der Spitze, der auch bundesweit seit mehreren Jahren die Listen anführt: Noah. Aus der Statistik des Standesamts Freudenstadt geht hervor, dass der Name 2023 an 15 Neugeborene vergeben worden ist. Auf den weiteren Plätzen folgen Elias und Leon (je zehnmal vergeben), Anton und Luca (neunmal), sowie Finn, Jakob und Theo (achtmal).

2022 wurde die Liste in Freudenstadt noch von Finn, Levi, David, Elias und Ben angeführt. Noah war damals überraschenderweise nicht in den Top fünf vertreten.

Auch bei den Mädchen gab es im vergangenen Jahr einen neuen Favoriten bei den ersten Vornamen. Mia, 2023 elfmal vergeben, hat den Namen Emma (zehnmal vergeben) an der Spitze abgelöst und auf Platz zwei verdrängt. Besonders beliebt waren auch Leni und Lia (zehnmal), sowie Emilia, Lea, Lina und Luisa (siebenmal). Kurze Namen mit dem Anfangsbuchstaben L lagen damit in Freudenstadt voll im Trend.

Auch bei den Zweitnamen gibt es Favoriten

332 Babys tragen zudem einen zweiten Vornamen. Ganz oben stehen hier Sophie (14-mal vergeben) und Marie (13-mal) bei den Mädchen, bei den Jungen sind es Elias (sechsmal), Ben und Matteo (viermal). Zwölf Neugeborene haben einen dritten Vornamen, drei von ihnen wiederum noch einen vierten oder fünften.

Insgesamt ist die Zahl der vom Standesamt registrierten Geburten im vergangenen Jahr deutlich zurückgegangen. Waren es 2022 noch 1097 Babys, die zur Welt kamen, ist die Zahl 2023 auf 968 gesunken.