Das ProKids-Elterncafé findet jeden Mittwoch im Jugendkeller im Untergeschoss des Rathauses statt. Eine Bilanz wurde nun im Gemeinderats-Ausschuss für Tourismus, Kultur, Bildung, Jugend und Soziales gezogen.
Eine Möglichkeit zur sozialen Kontaktaufnahme und zum Austausch bietet das ProKids-Elterncafé Bürgern.
Der Tätigkeitsbericht stand im Gemeinderats-Ausschuss für Tourismus, Kultur, Bildung, Jugend und Soziales auf der Tagesordnung.
Geleitet wird das Café seit dem Beginn vor sieben Jahren von der Familien-, Gesundheits- und Kinderkrankenschwester Patricia Preuss, die auch den Tätigkeitsbericht verfasste, zur Sitzung aber nicht anwesend sein konnte. Den Bericht fasste deshalb Hauptamtsleiter Florian Kienzler zusammen. 2023 gab es 38 Treffen mit Aktivitäten wie Basteln, Kekse backen, Nikolausfeier und einem Vortrag mit dem Titel „Mein Kind übt das Nein“.
Gesprochen wurde über Unterstützungsmöglichkeiten für junge Familien, Kinderbetreuungsangebote, Entwicklungsschritte, Entspannungsübungen für Kinder und vieles mehr.
Soziale Kontakte knüpfen
Laut Bürgermeister Fritz Link werden auch Mutter-Kind-Kurse angeboten. Mütter hätten so die Möglichkeit, soziale Kontakte zu knüpfen. Das Café verzeichnete zu Jahresbeginn verhaltene Besucherzahlen mit vier bis fünf Erwachsenen, ab April dann mit fünf bis 16 Erwachsenen und sieben bis 20 Kindern. Auch ein bis zwei Väter waren bei jedem Treffen mit dabei.
Neubürger finden Anschluss
Immer wieder fanden Neuzugezogene Anschluss, wurden herzlich in der Gruppe willkommen geheißen. Manche Familien halten schon seit 2018 die Treue. Eltern freuten sich über die Möglichkeit zum Austausch. Es entstanden immer wieder Freundschaften und private Treffen. Die Teilnehmer kamen hauptsächlich aus dem Kernort, aber auch aus den Ortsteilen sowie Hardt, St. Georgen, Schramberg und Villingen. 2024 startete das Café gut ins neue Jahr, mit Besucherzahlen vergleichbar dem Vorjahr.
Auf Vorschlag der Eltern fand im Januar ein Vortrag zu „Prävention sexualisierte Gewalt bei Kindern“ des Vereins „Grauzone“ aus Donaueschingen statt.
Reger Austausch
Bei bisherigen Treffen gab es einen regen Austausch rund um Familie, Kind und Partnerschaft sowie Bastelangebote. Auch stehen altersgerechte, hochwertige Spielzeuge zur Verfügung. Im Herbst ist der Vortrag „Notfälle im Säuglings- und Kleinkindalter“ geplant sowie wieder möglichst viele Treffen im Freien, da diese besser besucht sind.
Großes Lob für die Leiterin
Einen großes Lob sprach Marielle Lupfer, die selbst regelmäßig teilnimmt, der Leiterin aus. Preuss mache diese immer mit sehr viel Herz und Engagement. Sie dankte auch der Gemeinde für die Zusammenarbeit, allerdings werde der Jugendkeller langsam zu klein, und der Boden sei für spielende Kinder nicht sehr freundlich. Derzeit suche man nach einem anderen Raum.
Die Treffen finden mittwochs von 9.30 bis 11.30 Uhr im Jugendkeller im Untergeschoss des Rathauses statt.