Bei hohen Temperaturen und Sonnenschein strömten zahlreiche Besucher auf den Leinstetter Pfingstmarkt.
Der Pfingstmarkt in Leinstetten hat eine lange Tradition. 1792 verlieh Graf von Sponeck dem Ort das Marktrecht. Dies war ein bedeutender Schritt für die wirtschaftliche Entwicklung des Dorfes. Kein Wunder also, dass der Pfingstmarkt auch heute noch einen beliebten Anziehungspunkt darstellt.
In der Dorfmitte boten Händler auch in diesem Jahr ein vielfältiges Sortiment von Waren an – von Schuhen über Süßwaren und Produkte aus der Imkerei bis zu Geräuchertem.
Schnäppchen und Raritäten
Gut besucht war auch der Flohmarkt entlang der Glatt. Dort fanden Besucher unzählige Schnäppchen und auch Raritäten. Von alten Werkzeugen über Bücher und Geschirr gab es vieles zu entdecken und zu erwerben.
Daneben drehte sich das Kinderkarussell, das von den Kleinen begeistert angenommen wurde. Nicht weit davon entfernt konnten sich Besucher in der Weinlounge am schattigen Platz erfrischen und etliche Köstlichkeiten ausprobieren.
Auf der Wöhrd präsentierten Kunsthandwerker ihre Arbeiten. Die Vielfalt reichte von Holz- und Metallarbeiten über Schmuck, bis hin zu handgefertigten Dekorationsstücken, Kerzen und Seifen.
Bis auf den letzten Platz gefüllt
Ein zentraler Treffpunkt war das Bürgerhaus. Dieses war um die Mittagszeit bis auf den letzten Platz gefüllt, und die Helfer hatten alle Hände voll zu tun. Für musikalische Unterhaltung sorgten die „Oldies“ aus Leinstetten.
Die örtlichen Vereine trugen maßgeblich zum Gelingen des Marktes bei. Bei der Feuerwehr und bei der „Mühle“ wurden Getränke und herzhafte Speisen serviert, und die Besucher konnten es sich im Schatten gemütlich machen.
Floßfahren begeistert
Ein weiterer Anziehungspunkt war die Schloßwiesenstraße. Dort präsentierten Handwerker ihre Erzeugnisse aus Holz. Außerdem gab es eine Vorführung zur Herstellung von Hackschnitzeln und regionale Spezialitäten wie Produkte vom Wild.
Auch an die Kinder wurde gedacht. Der Spielplatz neben dem Bürgerhaus und die dortige Hüpfburg sowie eine weitere in der Nähe der Feuerwehr luden zum Spielen und Toben ein. Spannend war das Floßfahren. Viele nutzten das Angebot, um einmal im Kleinen zu sehen, was die Flößer damals geleistet haben.