Der auch als Nachtwächter bekannte Wolfgang Stier ist überraschend verstorben.
Seit vielen Jahren war Wolfgang Stier ein prägendes Gesicht für die Gemeinde Höfen und weit darüber hinaus. Am 3. April ist der Mann mit dem markanten Bart überraschend in Bad Wildbad verstorben.
Weit über die Grenzen der Enztal-Gemeinde war er vor allem in zwei Funktionen bekannt: als Mitbegründer und Präsident des weithin bekannten Höfener Bart- und Schnorresclubs sowie als „Nachtwächter“.
„Unser Präsident (...) hat einen großen Beitrag zur Entwicklung und Popularisierung der Bartkultur und Bartologie geleistet“, heißt es in dem Nachruf des Vereins im sozialen Netzwerk Facebook. Stier habe zudem zahlreiche Auszeichnungen und Pokale bei Bartwettbewerben und Bartmeisterschaften gewonnen.
Lange Jahre war er zudem Vorsitzender des Freibadfördervereins und organisierte mit einem Helferteam viele Jahre das Sommerfest im Höfener Kurpark und wurde dort liebevoll „Herr der 5000 Lichter“ genannt.
Als Nachtwächter präsent
Vor allem als Nachtwächter präsentierte er die Gemeinde Höfen bei unterschiedlichen Tourismusaktivitäten, etwa auf Messen oder auch bei der alljährlichen Übergabe des Weihnachtsbaumes für den Landtag von Baden-Württemberg. In der historischen Nachtwächteruniform führte er auch Touristen durch Calw.
Diese markanten Auftritte werden nun fehlen – nicht nur in Höfen.