Fast ohne Spielminuten: Leonidas Stergiou bei seinem einzigen Einsatz für die Profimannschaft des VfB Stuttgart beim 2:0-Sieg im DFB-Pokal gegen den VfL Bochum. Foto: Pressefoto Baumann

Der Abwehrspieler kommt beim Pokalsieger momentan nicht zum Zug. Dennoch ist noch nicht klar, ob der Schweizer im Januar wechseln kann. Die Situation ist schwierig.

Lediglich eine Minute steht für Leonidas Stergiou bei den Fußballprofis des VfB Stuttgart in dieser Saison bei den Einsatzzeiten zu Buche – im DFB-Pokal. Der Trainer Sebastian Hoeneß hat nun auf der Pressekonferenz vor dem letzten Heimspiel des Jahres gegen die TSG Hoffenheim an diesem Samstag (15.30 Uhr) darüber gesprochen, nach einer passenden Lösung für den Verteidiger zu suchen. Das könnte eine Leihe sein.

 

„Fakt ist, dass Leo viel zu wenig auf dem Platz steht“, sagte Hoeneß über den 23-Jährigen, der in dieser Spielzeit zumindest vier Einsätze bei der U 21 in der dritten Liga sammelte. Der Stuttgarter Chefcoach führte weiter aus: „Klar geht man da in Gespräche, aber es gibt noch nichts zu berichten.“

Aktuell ist Hoeneß dennoch froh, den Schweizer Nationalspieler wieder im Kader zu haben. Denn durch die diversen Ausfälle in der Defensive ist jeder Spieler in der hinteren Reihe gefragt. Auch wenn Stergiou, der zuvor lange verletzt fehlte, in den vergangenen Wochen außen vor zu sein schien.

Einen Transfer des Rechtsverteidigers im Winter schloss Hoeneß mit seinen Aussagen aber nicht aus. Der 1. FC Heidenheim soll Interesse an einer Verpflichtung haben und die Gespräche über eine Leihe an den Club auf der Ostalb sollen bereits recht weit sein.