Nils Schuon wechselt zum FC Holzhausen. Foto: Haag

Dem FC Holzhausen ist mit der Verpflichtung von Nils Schuon vom VfL Nagold ein absoluter Transfercoup gelungen. Mit dem 29-jährigen Vollblutfußballer bekommt der Verbandsligist einen absoluten Führungsspieler hinzu, der in seiner Zeit beim TSG Balingen in der Regionalliga Süd und in der Oberliga Württemberg seine fußballerische Klasse schon mehrfach unter Beweis gestellt hat. 

Mit der Verpflichtung von Nils Schuon als Spieler und der davor bekannt gemachten Verpflichtung von Pascal Reinhardt als Trainer verliert der VfL Nagold innerhalb einer Woche zwei Korsettstangen.

Schuon gibt für den Wechsel zum FC Holzhausen ausschließlich sportliche Gründe an. "Ich wollte mit dem VfL Nagold in die Verbandsliga aufsteigen, und leider hat uns die Pandemie einen Strich dazwischen gemacht. Ich wollte nicht noch ein Jahr in der Landesliga spielen und ich suche die sportliche Herausforderung nun in Holzhausen in der Verbandsliga."

Schuon spielte immer mit offenen Karten mit seinem alten Verein und versteht aber auch, dass die Nagolder wenig erfreut waren über seinen Wechsel. Des einen Freud ist bekanntlich des anderen Leid.

Holzhausens Trainer und sportlicher Leiter Emanuele Ingrao ist überglücklich mit der Verpflichtung des in Wurmlingen lebende Vollblutfußballers. "Mit ihm bekommen wir einen absoluten Führungsspieler dazu, der uns im zentralen Mittelfeld auf der Sechser-Position enorm weiterhelfen sollte. Wir sind auch ein bisschen stolz, dass er sich für den FC Holzhausen entschieden hat."

Bereits im Vorjahr hatte Ingrao, damals vergeblich, versucht Schuon nach Holzhausen zu locken. Ingraos Beharrlichkeit hat sich jetzt doch noch ausbezahlt. Nils Schuon spielte insgesamt sechs Jahre für die TSG Balingen, davon 55 Spiele in der Regiolalliga Südwest. Mit dem Großteil der Spieler des FC Holzhausen hat er in seiner Zeit in Balingen zusammengespielt, und so sollte die Eingewöhnung bei seinem neuen Verein problemlos sein.

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