Jürgen Keppler (stehend) ist auch nächste Saison Trainer beim TSV Möttlingen. Foto: Kraushaar

Jürgen "Beppo" Keppler wird auch in der Saison 2021/2022 an der Außenlinie des TSV Möttlingen stehen und auf dem Platz von seinem spielenden Co-Trainer Tobias Blank assistiert.

Die Nachricht kommt von Danny Wohlgemuth, Fußball-Abteilungsleiter beim A-Ligisten TSV Möttlingen. Der Landschaftsgärtner hat damit das Feld für die kommende Runde bestellt und will, was die vereinseigene Jugend angeht, in die Offensive. So soll der zweite Vorsitzende Andreas Bayer demnächst in Gespräche mit den Verantwortlichen bei der JSG Hengstett einsteigen.

"Wir freuen uns natürlich, dass es gelungen ist, die beiden Trainer zu halten – unabhängig in welcher Liga wir spielen werden", erklärte Danny Wohlgemuth zur Verlängerung mit dem Trainerduo. Darüber hinaus machte er den beiden für die kommende Runde Hoffnungen auf zusätzliche Alternativen für den Kader der "Blauen". "Wir sind noch an zwei, drei Spielern dran, allerdings ist es noch zu früh, um Namen zu nennen."

Offen ist noch, ob die Möttlinger, die Erfahrung haben, was Relegation angeht, auch in der kommenden Saison in der Kreisliga A, Staffel 1, spielen werden oder ob sich vielleicht doch noch die Tür zur Bezirksliga Böblingen/Calw öffnet.

Starke Offensive

"Sollte es in dieser Runde doch noch weitergehen, dann werden wir natürlich den Relegationsplatz ins Blickfeld nehmen", hat der ehemalige Landesligakicker beim Tabellensechsten den Kampf um Platz zwei noch nicht aufgegeben.

"Als größte Mitbewerber sehe ich nach wie vor Tabellenführer SC Neubulach und den Tabellendritten GW Ottenbronn", meint Danny Wohlgemuth, der allerdings sehr wohl weiß, wie schwer es würde, die notwendigen Tabellenplätze nach oben zu klettern. "Wir haben zwar noch einige Spiele gegen vermeintlich leichtere Gegner, aber auch die müssen erst mal gewonnen werden."

Noch knabbern die Möttlingern am wenig verheißungsvollen Saisonauftakt mit der überraschend deutlichen 2:5-Auftaktniederlage beim SV Pfrondorf/Mindersbach und dem 2:2-Unentschieden gegen die Spvgg Wart/Ebershardt. Genau diese beiden Kontrahenten mischen zusammen mit der SG Oberreichenbach/Würzbach noch um Platz zwei mit.

"Es war nicht abzusehen, dass die Liga so spannend wird", so Jürgen Keppler im Blick zurück. Nicht zuletzt mit dem Einstieg seines Sohnes Marvin (3 Tore) ist die Offensive der Möttlinger mit Marcel Fricker (6), Marcel Tieck (3) und Christian Wohlgemuth (3) eine der durchschlagkräftigsten in der Kreisliga A1.

Bislang zwei Niederlagen

Den SC Neubulach und die Grün-Weißen aus Ottenbronn hatte Jürgen Keppler von Anfang an auf der Agenda, wenn es um die Frage nach den Titelanwärter ging. "Außerdem muss man immer noch mit einer Überraschung rechnen", so Jürgen Keppler. Dass seine Möttlinger von der Konkurrenz als Mitfavoriten angesehen würden, hatte er uneingeschränkt akzeptiert.

Doch nach acht Spieltagen stehen zwei Niederlagen und zwei Punkteteilungen zu Buche, während die Neubulacher noch ungeschlagen sind.

Vor allem das 0:1 beim direkten Mitbewerber in Ottenbronn hätte aus Sicht von Jürgen Keppler nicht sein müssen, zumal es seiner Mannschaft trotz 20 Minuten personeller Überzahl nicht gelungen war, den frühen Rückstand zumindest zu egalisieren.

Sollte die Runde fortgesetzt werden, dann müssten die Möttlinger zunächst zum Tabellenvorletzten TSV Wildberg. Anschließend stünde die Hausaufgabe gegen die SG Ettmannsweiler/Aichelberg auf dem Plan, eine Woche das Gastspiel beim TSV Simmersfeld.

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