Mit dem langjährigen Spieler des SV Zimmern hat die SG Empfingen einen Nachfolger für Matthias Stüber gefunden. Cheftrainer Steffen Breinlinger ist sehr zufrieden mit der Wahl.
Knapp drei Wochen ist es her, da verkündete Tom Schmid in einem Gespräch mit unserer Redaktion: „Ob als Trainer, Spielertrainer, Co-Trainer oder auch nur als Spieler, ich bin da offen. Ich habe schon Lust mich mit meinen bald 34 Jahren nochmals zu challengen.“
Nun hat der aktuelle Coach des SV Wurmlingen eine neue Aufgabe für die Spielzeit 2026/27 gefunden. Schmid wird spielender Co-Trainer bei der SG Empfingen und assistiert damit Neu-Coach Steffen Breinlinger. „Es hat mich sehr gefreut, dass die SGE mit mir Kontakt aufgenommen hat. Mein Handy hat mehr als einmal geklingelt, aber mein Fokus lag ganz schnell auf dieser Anfrage. Die Chemie zwischen uns hat schnell gepasst“, so Schmid bei seiner Vorstellung. Lange Jahre war der Offensivspieler Leistungsträger beim SV Zimmern. Zu Beginn seiner Karriere gab es auch das ein oder andere Duell mit seinem neuen Verein: „Damals war Dieter Rinke noch Trainer in Empfingen“, so der 33-Jährige.
Ein echter Mentalitätsspieler
Denis Weing, Sportlicher Leiter des Landesligisten, erklärt: „Vom ersten Moment an waren die Gespräche hervorragend, die Basis hat sofort gepasst. Tom wird unsere jungen Spieler antreiben und fordern – genau das brauchen wir. Seine Werte und seine Herangehensweise passen sehr gut zu unserem Verein.“
Von 2020 bis 2022 war Schmid in gleicher Funktion bei der SG Vöhringen und coachte seither seinen Heimatverein SV Wurmlingen in der Bezirksliga Schwarzwald/Zolllern. Er sagt: „Für mich persönlich ist es eine sehr interessante und reizvolle Aufgabe. Ich habe Lust mich einzubringen und kann von Steffen auch sehr viel lernen.“ Breinlinger selbst sagt: „Tom wird viel Verantwortung übernehmen und ist sportlich wie menschlich eine Bereicherung. Wir haben deckungsgleiche Ansichten. Ich weiß, wie wichtig ein funktionierendes Trainer-Team ist.
Viel Bewegung im Kader
Neben Schmid stehen bereits acht weitere Neuzugänge fest. Die Kaderplanung ist damit nahezu abgeschlossen, wie Weing auf Nachfrage mitteilt. Demgegenüber stehen bisher Abgänge von Tim Göttler, Lucas Haug, Denis Bozicevic und auch Matthias Stüber, der aktuell noch Co-Trainer ist und an einem Knorpelschaden laboriert. „Wir haben zuerst mit ihm gesprochen. Er will den Fokus auf das anstehende Referendariat legen. Daraufhin haben wir uns auf die Suche gemacht“, erläutert Weing. Diese ist hiermit offiziell abgeschlossen.