Schon vor Weihnachten hat der Landesligist Bösingen mit seinem Trainer verlängert. Einen Wechsel gibt es derweil bei der Reserve in der Bezirksliga.
Der VfB Bösingen ist dafür bekannt, dass er normalerweise im alten Jahr noch wichtige Entscheidungen auf der Trainerbank trifft und weitsichtig vorausplant. So ist es auch 2025. Der Verein, namentlich der Sportliche Leiter Fabian Banholzer aus dem Vorstand, bestätigte auf unsere Anfrage: „Ja, Peter Leopold hat nach guten Gesprächen im November bereits für die Spielzeit 2026/27 zugesagt.“
Seit 2019 in Bösingen
Seit Juli 2019 ist der Dietinger, der früher fünf Jahre beim FC Epfendorf in der Landesliga spielte und nach seiner ersten Trainerstation bei seinem Heimatverein FC Dietingen auf den Bruckäcker kam und die Nachfolge von Michael Neumann antrat, bereits in Bösingen. Er geht damit im kommenden Sommer in seine achte Saison und ist damit der aktuell dienstälteste Trainer in der Landesliga 3.
Banholzer und seine Vorstandskollegen um Ingo Ohnmacht setzten weiter auf den Coach, der über die Jahre regelmäßig sehr selbstreflektiert in Hochphasen wie sportlichen Krisen immer gemeinsam mit seinen Spielern und den Trainerassistenten Lösungen suchte, um das Team und die Situation zu verbessern.
„Mir macht es weiterhin Spaß und wenn die Mannschaft und der Verein dahinter stehen, mache ich gerne weiter“, sagt der Coach, der mit dieser Aussage nicht alleine ist. Seine beiden Co-Trainer haben ebenfalls ihre Verträge verlängert. Der Stürmer Torsten Müller und an der Außenlinie Felix Hodrus, der früher selber beim SV Beffendorf auf Torejagd ging, vervollständigen das Trio.
Manuel Bantle hört auf
Dagegen wird es bei der zweiten Mannschaft in der Bezirksliga – SG Bösingen II/Beffendorf – im Juni 2026 einen Wechsel auf der Trainerbank geben: Auf eigenen Wunsch hört Manuel Bantle auf. Der 41-Jährige, der seit seiner Jugend und bei den Aktiven schon drei Jahrzehnte für den VfB auf dem Platz steht, wollte bereits in der letzten Saison kürzertreten. „Wir sind hier gerade in Gesprächen mit Kandidaten für seine Nachfolge“, zeigt Banholzer auf, dass es noch keinen Vollzug gibt.