Beim Neujahrsempfang war viel Zuversichtliches zu hören. Vorstand Jürgen Binder bezeichnete die Ehrenamtlichen als Rückgrat des Vereins.
Am Tag der Heiligen Drei Könige lud der Fußballverein Sulz zu seinem traditionellen Neujahrsempfang mit Ehrungen verdienter und langjähriger Mitglieder ein. Dabei durfte die Vorstandschaft zahlreiche Mitglieder und Freunde begrüßen – darunter war auch die Sulzer Ortsvorsteherin Nicole Baur, die unter anderem die Jugendarbeit des Vereins lobend hervorhob.
In einem kleinen Rückblick ließ Vorstand Jürgen Binder noch einmal das vergangene Jahr Revue passieren, ehe er danach den Blick auf das Jahr 2026 richtete. Einer der Höhepunkte war die Ehrung von Hubert Weinmann für 75 Jahre Vereinszugehörigkeit. Er konnte allerdings krankheitsbedingt seine Ehrenurkunde nicht persönlich in Empfang nehmen.
Binder ging in seinem detaillierten Rückblick zunächst auf die derzeit prekäre Lage der ersten Mannschaft ein, die durch Langzeitverletzte weit hinter ihrem gesteckten Ziel liege. Mit nur 13 Punkten befindet man sich mitten im Abstiegskampf. Da aber sechs bis sieben Teams ebenfalls nicht besser dastehen, sei man sehr zuversichtlich, die Bezirksklasse halten zu können.
Verlängerung des Trainerteams war laut demVorstand genau richtig
Die Lage der Reservemannschaft sieht leider auch nicht besser aus, so Binder, doch auch hier werden die Blicke nach vorne gerichtet. Die Kameradschaft und auch der Zusammenhalt stimme trotz der augenblicklichen Lage, auch mit dem Auftreten sei der Verein sehr zufrieden. Die Trainingsbeteiligung der vergangenen Wochen sei sehr hoch gewesen, was zeige, dass die Verlängerung des Trainerteams genau die richtige Entscheidung gewesen sei, so Binder weiter. In Sachen Jugendarbeit wurde wieder viel Positives berichtet: Von den Bambinis bis hin zu den A-Junioren werden 160 aktive Spieler von Trainer, Betreuer und Organisationsteam auf die Zukunft vorbereitet, wie zu hören war.
Mit einem kleinen Ausblick wurde auf dem Empfang derweil zum Ausdruck gebracht, dass der Verein anstrebe, die derzeitige Qualität noch weitgehend zu verbessern. Das weitere Ziel sind laut Jürgen Binder langfristige Aufstiege der Jugendteams, was dann eine Basis für die Seniorenteams bedeuten würde. Desweiteren stehe die Qualifizierung der Trainer an vorderster Stelle. Dabei haben die Verantwortlichen laut Binder die volle Rückendeckung der gesamten Vorstandschaft.
Beim FV Sulz wird auch ein großer Wert auf Freizeitteams gelegt
Wie Binder weiter verlauten ließ, lege man beim FV Sulz auch einen großen Wert auf die Freizeitteams. Angeboten werden derzeit Damen- und Herrengymnastik, Tennis und Bikertreffen.
Doch was wäre ein Verein ohne seinen Wirtschaftsbetrieb, fragte Binder in die Runde. Der Sportbetrieb sowie die Sportanlagen einschließlich Vereinsheim verursachen viele Kosten, die jeden Tag erwirtschaftet werden müssen. Dafür werde in Form zahlreicher kultureller aber auch sportlicher Veranstaltungen einiges getan. Gemeint sei damit das Sommerfest, der Rundenabschluss, die Jahresfeier und die Teilnahme an den öffentlichen Veranstaltungen in Sulz. Auch ist das Vereinsheim bei jedem Training für jedermann geöffnet, außerdem gibt es viele Vermietungen des Sportheims. Binder dankte beim Empfang allen ehrenamtlichen Helfern, die das Rückgrat des Vereins darstellten.
Ehe dann das gemeinsame Mittagessen folgte, wurden noch einige verdiente und langjährige Mitglieder des FV Sulz mit einer Ehrenurkunde und einem kleinen Präsent ausgezeichnet.
Ehrungen
Für insgesamt 75 Jahre geehrt wurde Hubert Weinmann. Seit 50 Jahren mit dabei sind Mathias Schmid, Theo Richini und Ralf Kupfer, seit 40 Jahren Niki Liebich, Werner Kollmer und Rolf Klasterer. Für 25 Jahre geehrt wurden derweil Karl Seidel, Elke Nickels, Martin Lauber, Luis Kindle, Florian Himmelsbach, Daniel Bühler, Lukas Bohro, Jürgen Binder, Bettina Beck und Renate Becherer.