Die „Bacchus-Buebe“: Hinter den drei verschiedenen Halbmasken verbergen sich Dominik Kiesewetter, Thorsten Richter und Ralf Stricker. Foto: Monika Merstetter

Die „Bacchus-Buebe“ sind neu in der Interessengemeinschaft der Wiler Schnitzelbängg. Zum ersten Mal zogen sie am Wochenende durch die Beizen in Weil am Rhein – mit Erfolg.

Wie bei den Weiler Schnitzelbängglern üblich, präsentiert sich jede Gruppe auf ganz eigene Art.

 

Mit der Anknüpfung an ihre Fasnachtsclique „Trüblizupfer“ fügen sich die „Bacchus-Buebe“ wie ein passendes Puzzleteil in die Gemeinschaft ein.

Hinter den drei verschiedenen Halbmasken verbergen sich Dominik Kiesewetter, Thorsten Richter und Ralf Stricker.

Die beiden erstgenannten hatten bereits Schnitzelbangg-Erfahrung, als sie zusammen mit Ralf Stricker am Stammtisch im „Josefstübli“ darüber diskutierten, als „Bacchus-Buebe“ eine Mitgliedschaft bei der IGS zu beantragen.

Schnell wurde ein Logo gestaltet und alles in die Tat umgesetzt.

In einem halben Jahr Ukulele spielen gelernt

Mit großer Unterstützung bei den Texten und einer passenden Musik durch Floyd Kleinhans, der innerhalb eines Jahres sogar Ralf Stricker das Ukulele spielen beibrachte, wurden schnell Nägel mit Köpfen gemacht.

Sehr schön sind die vom bekannten Basler Atelier Charivari kreierten Masken. Der mit Trauben geschmückte Rothaarige (Dominik Kiesewetter) verkörpert den Bacchus, den Gott des Weines.

Als Küfer und Winzer tritt Thomas Richter auf und als charmanter Franzose und Weingenießer ist Jaques (Ralf Stricker) im Trio.

Als Gewandmeister fungierte Gerson Duffner. Der schneiderte aufwändig die kompletten Kostüme.

Für die Helgen zeichnet sich Thorsten Richters Schwester Heike verantwortlich.

Texte werden von allen Dreien geschmiedet

Die Texte werden von allen Dreien geschmiedet. Hauptsächlich nehmen sie sich lokalen Themen an. Selbst vor den Familienmitgliedern hielt sich das Trio vor dem ersten Auftritt sehr bedeckt.

Da nun das Geheimnis um das Kostüm gelüftet ist, steht als nächstes noch ein Fototermin mit einem guten Fotografen an der Ötlinger Dorfstraße an, wo ein von Stefan Winterle gestalteter Bacchus einen Lattenzaun ziert und daher einen passenden Hintergrund bietet..