Die Bad Imnauer Arbeitgruppen bilanzierten im Bürgerzentrum das Corona-Jahr 2020. Es brachte einen Boom des Tagestourismus im Kurort. Einig war man sich, die bisherigen Angebote Jahr fortzusetzen, auszubauen und noch attraktiver zu machen. Foto: Haid Foto: Schwarzwälder Bote

Tourismus: Bad Imnauer Arbeitsgruppen bilanzieren das Coronajahr – es ließ den Tagestourismus aufleben

Mit einem halben Jahr coronabedingter Verspätung trafen sich am Mittwoch die Bad Imnauer Arbeitsgruppen zu ihrer Jahrestagung im Bürgerzentrum Dabei wurde nicht nur ein Rückblick gehalten, sondern auch Weichen für die zukünftige Arbeit gestellt.

Mit einem halben Jahr coronabedingter Verspätung trafen sich am Mittwoch die Bad Imnauer Arbeitsgruppen zu ihrer Jahrestagung im Bürgerzentrum Dabei wurde nicht nur ein Rückblick gehalten, sondern auch Weichen für die zukünftige Arbeit gestellt.

Haigerloch-Bad Imnau. Geselligen Veranstaltungen wie das Open-Air oder die Dorfweihnacht im Kurpark fielen zwar aus, aber immerhin konnten Arbeitseinsätze im kleinerem Rahmen durchgeführt werden, so dass sich der Ort den vielen Gästen gepflegt präsentierte, stellte Ortsvorsteher Robert Wenz erleichtert fest.

Vor allem im letzten Sommer, aber auch in diesem Frühjahr, erlebte der Wander- und Radtourismus im Eyachtal aufgrund der Reisebeschränkungen einen deutlichen Aufschwung, wie Tagungsleiter Gunar Haid feststellte. Diese Kurve flache derzeit wegen der Lockerungen aber auch wetterbedingt wieder ein bisschen ab. Gut an kam das vor einem halben Jahr bei der Binder-Madonna installierte Gästebuch. Seither gab es 185 Einträge in das Buch.

An Aktionen gab es im Februar 2020 eine abgespeckte Lichtmess-Fackelwanderung mit Hockete sowie zwischen Juni und Oktober sechs Waldbadetermine und fünf geführte Genusswanderungen; alle waren nahezu ausgebucht. Ferner wurden die beiden Wanderprospekte aktualisiert und neu gedruckt, da von Februar bis Ende Mai 2021 je 2500 Exemplare von jedem Prospekt verbraucht wurden.

Dagegen mussten die geplante Montage des großen Edelstahlkreuzes durch die Alterswehr, die Maiandacht, das Open Air im Kurpark und die Dorfweihnacht abgesagt beziehungsweise verschoben werden.

Wie lauten die Ziele für dieses Jahr? Die gebeutelte Gastronomie gewinnt langsam wieder an Fahrt. Mit dem neuen "Arthaus – Eis und Raritäten" beim Kurpark steht ein weiteres Angebot für die Tagesgäste in den Startlöchern, während das Nostalgie-Café Theresia wohl nicht mehr öffnen wird. Die Betreiberin hat sich beruflich umorientiert.

Neu geplant ist auch ein Raunächte-Waldbaden in der kalten Jahreszeit mit Silke Schmocker. Eine weitere Ruhebank wird demnächst bei der Laibetalblickhütte neben Albliege und Hängematte installiert.

Der Laibetalweg wird dieses Jahr noch mit Feinschotter belegt um die entstandenen Furchen zu füllen.

Auch der neue Yoga-Kurs für Anfänger mit Christine Becker in der vergangenen Woche hatte einen glänzenden Start und war ausgebucht. Weitere vier Kurse sind die Folge.

Die Alterswehr plant nach der Corona-Pause die Aufstellung des Edelstahlkreuzes mit Podest auf der oberen Sommerhalde. Für 2022 stehen die Lichtmess-Fackelwanderung mit Fest, die Maiandacht mit Hockete wieder auf dem Plan.

Mit der Arbeitsgruppe "Zwergengarten" wurde bei der Tagung eine zusätzliche Arbeitsgruppe unter Regie von Sabrina Freinecker gegründet. Die Gruppen Alterswehr (Franz Eger), "Tourismus" (Gunar Haid), "Öffentliche Wege und Plätze" (Robert Wenz), "Zusammenleben, Vereine, Kultur" (Jürgen Haid) werden weitergeführt.

Sabrina Freinecker ist mit ihren Helfern momentan an der Fertigstellung der Barfußstrecke im "Zwergengarten", sie plant zudem eine Liegewiese und will den Pavillon im Kurpark herrichten.

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