Wasserfall-Besucher sollen die WC-Anlage im Erdgeschoss der VR-Arena nutzen. (Archivfoto) Foto: Anna-Sophie Zepf

Im Triberger Gemeinderat kam erneut Kritik am Konzept auf, Gäste auf die WC-Anlagen in der VR-Arena zu verweisen.

In der Sitzung des Triberger Gemeinderats hatte Lothar Hoch, CDU, festgestellt, dass es Sinn machen würde, die öffentlichen WC-Anlagen bei der Hauptkasse zum Wasserfall zu reaktivieren.

 

Bürgermeister Gallus Strobel meinte, die Praxis in der vergangenen Saison habe gezeigt, dass die Gäste die zeitgemäßen und großen WC-Anlagen in ansprechendem Erscheinungsbild im Erdgeschoss der VR-Arena gut nutzen und die kostenpflichtige Bewirtschaftung akzeptiert werde. Beschwerden lägen keine vor.

Nach Meinung der Verwaltung ist es zumutbar, dass die Besucher den Weg zur VR-Arena auf sich nehmen. „Der Hauptanteil unserer Gäste, unter anderem auch die Gäste aus den Parkhäusern, kommt von unten her an die Hauptkasse und läuft somit am WC Boulevard vorbei“, betonte der Bürgermeister.

Für Gäste, die vom Busparkplatz kämen, werde die WC-Anlage der VR-Arena noch beschildert über die Zufahrt Schnitzer Oliver Zinapold, damit ein Umweg zunächst zur Hauptkasse und dann zur VR-Arena wegfalle. Darüber hinaus werde die Beschilderung der WC-Anlagen im Stadtgebiet kurzfristig noch optimiert.

Weitere WCs am Kreisverkehr Adelheid

Da für die VR-Arena ebenfalls Toiletten erforderlich seien, müssten im Falle einer Wiedereröffnung der WC-Anlage an der Hauptkasse zwei Anlagen sowohl personell als auch kostenmäßig finanziert werden. Ab Frühjahr/Frühsommer 2026 gebe es darüber hinaus weitere WCs am Kreisverkehr Adelheid sowie an der Bergseekasse.

Ein weiteres Argument gegen die Anlage an der Hauptkasse seien die Kosten: „Der Betrieb der WC-Anlage am Haupteingang hat Personal, Sach- und Verbrauchskosten in Höhe von 51 200 Euro im Jahr 2024 verursacht“, betonte Strobel. So wolle die Stadt am Konzept festhalten, zumal die Toiletten am Haupteingang ohnehin unterdimensioniert und in die Jahre gekommen seien.