Die neuen Zimmer und Suiten sind fertig. Foto: Schwarz

Zwischenziel erreicht: Der Wellness-Bereich sowie die neuen Appartements und Zimmer des Hotels Langenwaldsee in Freudenstadt sind fertig.

Freudenstadt - Die Spitze der Stadtverwaltung ließ sich jetzt bei einem Besuch im Hotel über den Stand der Investitionen informieren. Zwar sind die gesamten Umbaumaßnahmen noch lange nicht abgeschlossen. Aber eine große Etappe ist jetzt abgeschlossen.

 

Christoph Kaltenbach leitet mittlerweile den Hotelbetrieb

Seit kurzem sind die neun neuen Räume – darunter neben normalen Hotelzimmern auch vier große Apartments und Suiten für bis zu vier Personen sowie zwei Personalzimmer – fertiggestellt und werden nach Auskunft von Senior-Chef Michael Kaltenbach auch sehr gut angenommen.

Gemeinsam mit seinem Sohn Christoph, der inzwischen den Hotelbetrieb leitet, hatte er die Spitze der Stadtverwaltung mit Oberbürgermeister Julian Osswald, Bürgermeisterin Stephanie Hentschel, Rudolf Müller, Leiter des Amts für Stadtentwicklung, und Petra Weinbrecht, Leiterin des Amts für Familie, Bildung und Sport sowie Gemeinderatskollegen eingeladen.

Dach ist gedreht

Architekt Detlef Brückner stellte der Delegation das Konzept vor. Er hatte den Umbau geplant und dem Hotel bereits durch die Drehung des Daches seinen Stempel aufgedrückt. Aufgrund der baulichen Gegebenheiten hatte sich Brückner gemeinsam mit den Bauherren dazu entschieden, zunächst den neuen Sauna- und Wellnessbereich zu realisieren und mit Hilfe eines Tunnels an das Haupthaus anzubinden. Ein Aufzug sorgt nun dafür, dass die Hotelgäste den Wellnessbereich barrierefrei erreichen können, auch diejenigen, die im aufgesetzten zweiten Obergeschoss untergebracht sind. Neben dem Schwimmbad verfügt das Hotel nun über zwei unterschiedlich temperierte Saunen mit Seeblick und eine Salzgrotte. Auch Tagesgäste sind willkommen.

Zusätzliches Stockwerk

Das alte Dach wurde im Zuge der Hotelerweiterung abgetragen und als gedrehtes Walmdach mit einem weiteren Stockwerk wieder aufgesetzt. Die bereits bestehenden Zimmer im Erdgeschoss und im ersten Obergeschoss wurden samt Bädern renoviert. Merkmal bleibt der Ausblick auf den See und in die Natur, den Gäste von den Balkonen aus genießen können. "Absolut super", kommentierte Osswald diesen Ausblick.

Die Inhaberfamilie habe großen Wert auf die Vergabe der Aufträge an regionale Handwerker gelegt, betont Architekt Brückner. Die konkreten Ideen zum Ausbau der Zimmer seien teilweise erst während des Bauphase gereift. Dazu zähle eine zweite, im Zimmer eingezogenen- und durch eine Treppe verbundenen Ebene mit zwei weiteren Schlafplätzen, um den hohen Raum optimal auszunutzen.

Für Schnarcher gibt es ein extra Zimmer

"Adlerhorst" werde dieses Zimmer deshalb genannt. Die "Tannenwipfel-Suiten" seien mit sinnvollen Details wie einem extra ausgelagerten kleinen "Schnarcherzimmer" ausgestattet, das mit einem kleinen Fenster mit dem eigentlichen Doppelzimmer verbunden ist. Wer die Nachtruhe des Partners durch zu laute Geräusche störe, komme dort hinein.

Mehr Platz für Familien

Ein Hingucker sind auch die transluzenten Duschen mit indirekter Beleuchtung im Badezimmer. Aufgrund des Platzangebots eignen sich die größeren Apartments für Familien mit Kinder oder auch für kleinere Gruppen von bis zu vier Personen. Untergebracht wurde im neuen Dachgeschoss auch ein Buchhaltungszimmer, ein Hausmeister- und Hauswirtschaftsraum sowie ein eigenes Zimmer für Dekoartikel.

Nur der Feinschliff an den Außenanlagen fehlt noch

Dass die Bauarbeiten teilweise während des laufenden Hotelbetriebes stattgefunden haben, sei schon "eine gewisse Herausforderung" gewesen, betont Brückner nach der mehr als zweijährigen Bauzeit. Jetzt fehle nur noch der Feinschliff bei den Außenanlagen, dann konzentriere man sich im nächsten Schritt auf das Nachbargrundstück. Neben dem dort geplanten zweiten See sind dort mehrere kleine Chalets für Gäste und ein Privathaus für Junior Christoph Kaltenbach mit Familie geplant.

Der See und der dortige Außenbereich bleiben zugänglich und stehen damit auch den Freudenstädtern zur Verfügung. Eventuell werde dort auch ein kleiner Wildpark eingerichtet.