Die Zahl der Übernachtungen in Freiburg ist nach dem Rekordjahr 2024 wieder rückläufig. Foto: Alexander Blessing

Rund 2,13 Übernachtungen gab es im vergangenen Jahr. Die Bettenauslastung ist leicht angestiegen.

Nachdem es in den vergangene Jahren Imme bergauf ging, sind die Übernachtungszahlen in Freiburg im vergangenen Jahr erstmals wieder zurückgegangen. 2024 wurde mit 2,17 Millionen ein Rekord erreicht. Im vergangenen Jahr waren es nur noch rund 2,13 Millionen Übernachtungen.

 

Die Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe (FWTM) sehe den Standort nach Jahren starken Wachstums immer noch auf hohem Niveau. Die Rückgänge im Vorjahresvergleich bei Ankünften (–1,3 Prozent) und Übernachtungen (–1,9 Prozent) seien „angesichts der gedämpften Konjunktur als Normalisierung auf hohem Niveau zu interpretieren“, so FWTM Pressesprecherin Franziska Pankow.

Positiv entwickelte sich das internationale Segment: Die ausländischen Übernachtungen stiegen auf 632 347 (+3,1 Prozent). Damit stärk Freiburg seine Position im internationalen Wettbewerb und gleicht die Rückgänge im Inlandstourismus teilweise aus, so die FWTM.

Tagungstourismus muss gestärkt werden

Auch die durchschnittliche Bettenauslastung sei im vergangenen Jahr angestiegen. Sie lag 2025 bei 55,2 Prozent (2024, 54,0 Prozent). Im Vorkrisenjahr 2019 lag sie bei 57,6 Prozent. Freiburg nähere sich damit weiter dem Vorkrisenniveau an. Zugleich liegt die Bettenauslastung klar über dem Landeswert von 41,3 Prozent.

Christoph Glück, Vorsitzende des Dehoga Freiburg ordnet ein: „Die aktuellen Zahlen zeigen, dass Freiburg im Tourismus solide aufgestellt ist. Gleichzeitig wird deutlich, dass tragfähiges Wachstum kein Selbstläufer ist.“ Um zusätzliche Impulse zu setzen, brauche es jetzt eine konsequente Umsetzung des Tourismuskonzepts 2 sowie eine Stärkung im Bereich von Tagungen.