Katja Stoll (von links), Bernd Paul und Achim Schneider präsentieren drei verschiedene E-Bike-Modelle. Foto: Verena Slama

Die Fahrradsaison ist eröffnet. Ob für ein paar Stunden oder eine ganze Woche – in Bad Liebenzell können Besucher die Schwarzwaldlandschaft jetzt auf E-Bikes erkunden.

Am 2. März wurde die E-Bike-Saison eröffnet. Bis Oktober können Radbegeisterte aus insgesamt 14 modernen E-Bikes sowie einem Jugend-Bike wählen. Morgens zwischen 8.30 und 10 Uhr werden die Räder ausgegeben. Und bis spätestens 18 Uhr müssen sie zurückgebracht werden. Für zusätzlichen Komfort stehen drei Ladestationen sowie ein Radservice-Punkt für kleinere Reparaturen oder Einstellungen bereit.

 

Ein City-Bike kostet 28 Euro pro Tag, Mountainbikes je nach Modell 35 oder 43 Euro. Am günstigsten ist das Angebot für das Jugendfahrrad für 25 Euro.

Die Leihgebühr für eine ganze Woche fängt bei dem Citybike bei 172 Euro an und steigert sich beim Mountainbike auf bis zu 277 Euro.

Umgebung aktiv erleben

Der Verleih richtet sich an ein breites Publikum: Camper aus den Niederlanden nutzen die E-Bikes regelmäßig vom Campingplatz Bad Liebenzell, so Katja Stoll von der Tourist Info.

Spontane Tagesgäste und Familien schätzen die Flexibilität des Angebots – auch bei Junggesellenabschieden.

Oder Gäste, die ein Angebot für Brückentage wahrnehmen, gehören zu den häufigen Nutzern. Sogar Patienten der CTS Klinik in Bad Liebenzell leihen die Räder teilweise wochenweise aus, um die Umgebung aktiv zu erleben.

Wer die Region lieber in einer geführten Tour erkunden möchte, kann auf Anfrage an geplanten Fahrradtouren teilnehmen. Der erfahrene Guide Bernd Paul und sein Kollege Achim Schneider führen die Teilnehmer entlang der schönsten Strecken rund um Bad Liebenzell und sorgt dafür, dass sowohl Anfänger als auch erfahrene Radfahrer eine Tour auf sich zugeschnitten buchen können.

Wer muss Kaffee ausgeben?

„Viele Touren begleiten wir auch zu zweit“, erklärt Guide Bernd Paul. Sie bieten – je nach Erfahrungsstand der Tourgruppe – zwei Optionen an: Für eine Gruppe mit unterschiedlicher Schnelligkeit können sich die beiden Guides aufteilen und unterschiedliche Strecken fahren.

Außerdem: „Wer den Tourguide vorne überholt, muss später allen einen Kaffee ausgeben.“ Das führe dazu, dass alle Fahrradfahrer freiwillig langsamer fahren.