Sie stehen für eine erfolgreiche Tour Gingko mit Ziel in Unterkirnach (von links) Bianca Schweiger von der Gemeindeverwaltung, Bürgermeister Andreas Braun, Heike Brunner, Assistenz des Bürgermeisters, und Christiane Eichenhofer, Gründerin der Christiane-Eichenhofer-Stiftung. Foto: Hella Schimkat

Der Mittelpunkt der Stiftungsarbeit von Christiane Eichenhofer liegt in der Tour Ginkgo, die in Unterkirnach endet. In diesem Jahr erhält die Rehabilitationsklinik Katharinenhöhe für krebs- und herzkranke Kinder und deren Familien den Erlös.

„Wir müssen zusammenbleiben, wir müssen kompakt bleiben, und wir müssen durchhalten“. Voller Elan sitzt Christiane Eichenhofer im Büro von Bürgermeister Andreas Braun und beschreibt die Tour Ginkgo, die am 4. Juli in Villingen beginnt und am 6. Juli in Unterkirnach auf dem Mühlenplatz endet.

 

Schon das Wort „Ginkgo“ beinhaltet das Herz der Tour und der Stiftung Eichenhofer, nämlich „Baum des Lebens“ und „Go“ für „immer weiter machen und nicht aufgeben“.

Kämpfen ist Christiane Eichenhofers Lebensinhalt. 1969 als fünfjähriges Kind war sie an Leukämie erkrankt und kämpfte sich zwölf Jahre durch ihre schwere Krankheit, dann galt sie als geheilt.

Die Schwächsten in der Gesellschaft unterstützen

„Ich möchte den Schwächsten in unserer Gesellschaft, den schwerkranken Kindern, mit meiner Stiftungsarbeit helfen sowie die Behandlung und Heilung unterstützen“, sagte sie sich, als sie 1992 ihre Stiftung gründete.

Der Mittelpunkt ihrer Stiftungsarbeit liegt dabei in der Tour Ginkgo, die jedes Jahr für eine begünstigte Organisation durchgeführt wird, in diesem Jahr für die Rehabilitationsklinik Katharinenhöhe für krebs- und herzkranke Kinder und deren Familien.

Große Unterstützung gefunden

Im Rathaus-Team Unterkirnach hat sie eine große Unterstützung gefunden, hier haben sich Andreas Braun, Bianca Schweiger und Heike Brunner schon ihre Gedanken gemacht und vorgearbeitet und geplant: „Im Rahmen der Ginkgo-Tour veranstaltet die Gemeinde am 29. Juni von 10 bis 16 Uhr einen Flohmarkt auf dem Mühlenplatz“, erklärt Braun. Ein Stand koste pro Meter sechs Euro, der komplette Erlös der Standgebühren sowie die Einnahmen aus dem Verkauf der Speisen und Getränke werde an die Katharinenhöhe gespendet, fährt er fort. Interessenten an einem Stand finden das Anmeldeformular unter www.unterkirnach.de. Dieses kann, ausgefüllt, zusammen mit der Standgebühr im „Echt Unterkirnach“ zu den Öffnungszeiten abgegeben werden, so der Bürgermeister.

Die kleinen Ginkgo-Bäumchen können ab sofort auch im „Echt Unterkirnach“ gekauft werden, Christiane Eichenhofer nennt die Preise: „Fünf Euro für eines Bäumchen, zehn Euro für eine größeres Bäumchen, und ein schon ziemlich gewachsenes Bäumchen koste 40 Euro“, erklärt sie mit Blick auf die hochgeschossene Pflanze, die wohl sehr schnell gewachsen ist. Das mache dem Baum des Lebens und Widerstands große Ehre.

Flohmarkt geplant

Dass am Flohmarkt weder Neuware noch Händler zugelassen werden, verstehe sich von selbst, betont Braun. Jeder, der Ideen für den Flohmarkt oder anderen Benefiz-Ideen habe, könne sich gerne bei Heike Brunner im Rathaus melden unter Telefon 07721/80 08 20, so Braun.

Nach drei Tagen Strampeln für einen guten Zweck erreicht die letzte Etappe am 6. Juli um 16 Uhr den Mühlenplatz in Unterkirnach, dort übergeben Braun und sein Team alles, was sie gesammelt haben.

100 Radler plus Begleitfahrzeuge

Christiane Eichenhofer hat eine große Bitte an alle Autofahrer, Radfahrer und Fußgänger: „Auf unserer dreitägigen Radtour werden wir ungefähr 100 Radler plus sechs oder acht Begleitfahrzeuge sein. Wir fahren wir erstmals ohne Polizei. Deshalb bitten wir darum, dass wir im Block durchgelassen werden. Wir wollen niemanden behindern, aber kompakt zusammenbleiben.“

Die drei Tage Tour könne man sich als Sternfahrt vorstellen, denn es gehe jeden Tag an einem Hotel in Villingen los, aber dann durch kleine Orte wie zum Beispiel Weilersbach, Niedereschach, Deißlingen, Tuningen, Sunthausen und Pfohren.