Die Dauchinger Störche, die auf einem Strommast in der Nähe des Rathauses zu Hause sind, haben im kalten Mai ihren Nachwuchs verloren. Mitarbeiter der ED Netze räumten jüngst die toten Küken weg. Gibt es aber doch noch die Chance auf Küken?
Die Dauchinger Störche, die auf dem Strommast in der Nähe des Rathauses schon vor einigen Jahren erstmals ihr Nest gebaut haben, sind derzeit vor allem mit ihrer Gefiederpflege beschäftigt.
Auch die Störche in Dauchingen verloren – wie viele andere ihrer Art – durch die kalten und nassen Frühjahrswochen ihren Nachwuchs.
Das nasse und vor allem das kalte Wetter im Mai brachte die Storchenküken um. Da sie in den ersten Wochen noch keinen Flaum haben, erfroren sie in der herrschenden Nässe und Kälte. Wenn so etwas passiert, werfen die erwachsenen Störche ihren toten Nachwuchs aus dem Nest.
Das Flirten nicht verlernt
Da der Strommast zur ED Netze gehört, entsorgten in den zurückliegenden Tagen Mitarbeiter dieses Energieunternehmens die Kadaver der Küken. Dieser Nachwuchs wäre der erste gewesen, den die Dauchinger Störche hätten aufziehen können. Aber vielleicht versuchen sie es noch einmal mit Nachwuchs, denn das Flirten miteinander haben sie nicht verlernt, und vielleicht passt dann das Wetter.