Mit einem Hubschrauber – hier ein Symbolbild – hat die Polizei im zurückliegenden Dezember kurz vor Heiligabend in Bräunlingen nach einer 74 Jahre alten Frau gesucht. Gefunden wurde sie schließlich nur rund 400 Meter von ihrem Wohnhaus entfernt. (Symbolfoto) Foto: Becker

Die Ermittlungen zum Tod einer 74-Jährigen, die im Dezember in Bräunlingen als vermisst gemeldet wurde, sind abgeschlossen.

Bräunlingen - Ende des vergangenen Jahres ist die Baar von einer tragischen Todesmeldung der Polizei erschüttert worden. Doch was war geschehen?

Am Montag, 21. Dezember, stellten die Einsatzkräfte die Suche nach einer pflegebedürftigen Frau in Bräunlingen gegen 14 Uhr ein. Zuvor wurde die 74-Jährige seit Sonntagmorgen, 8 Uhr, vermisst. Laut eines damaligen Polizeiberichts wurde die Frau tot in der Nähe ihres Wohnortes aufgefunden. Die Kriminalpolizei hatte im Anschluss die Ermittlungen zur Todesursache aufgenommen.

Mittlerweile sind die Ermittlungen abgeschlossen. Das hat die Redaktion auf Nachfrage von Polizeisprecher Jörg Kluge erfahren. Er berichtet, der tragische Vorfall könne mit dem Wort "Unglücksfall" zusammengefasst werden.

Keine Fremdeinwirkung

"Es wird davon ausgegangen, dass sich die Dame in einer hilflosen beziehungsweise verwirrten Lage befand und in den circa 400 Meter vom Wohnhaus entfernten Gartenteich stürzte, wo sie schließlich zu Tode kam", so Polizeisprecher Kluge. Eine Fremdeinwirkung habe demzufolge nicht vorgelegen.

Laut Polizei hatte eine Pflegerin die auf Medikamente angewiesene Seniorin an jenem Dezembermorgen aufgesucht, sie jedoch in ihrer Wohnung, in der sie allein lebte, nicht angetroffen.

Bei der Suche nach der Frau wurden am Sonntag, 20. Dezember, ein Hubschrauber sowie Diensthunde eingesetzt, berichtete die Polizei.

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