Der 14-jährige Torhüter Silas Schröder wechselt vom SV Zimmern in die U16 des SC Freiburg. Im Gespräch blickt er auf seinen bisherigen Weg zurück.
Der Traum vieler Kinder ist es, für den Herzensclub zu spielen. Dies konnte sich der junge Torhüter Silas Schröder erfüllen. Der 14-Jährige steht ab der kommenden Saison im Kader der U16 des SC Freiburg. „Das ist auf jeden Fall eine sehr große Ehre, weil ich weiß, wie wenige es schaffen. Es ist ein ganz großes Privileg“, sagt Schröder glücklich.
Angefangen hat seine noch so junge Karriere beim SV Fischingen. Ab der C-Jugend wechselte er dann nach Zimmern. „Im Tor spiele ich seit der F-Jugend. Da mein Vater Torhüter ist, wollte ich auch zwischen die Pfosten“, erklärt der 14-Jährige.
Nicht nur der Sportclub wurde auf das Talent von Silas Schröder aufmerksam. Auch der Karlsruher SC lud den jungen Torwart zum Probetraining ein. „Ich war einmal dort, und da haben sie gesagt, dass ich noch mal kommen darf. Dann war ich ein zweites Mal da. Danach hieß es, dass ich vielleicht noch nicht ganz so weit sei, sie aber nach der Winterpause noch mal schauen wollen. Doch dazu kam es nicht mehr, weil ich mich inzwischen für Freiburg entschieden hatte“, erzählt Schröder.
Zwischen Schule und Fußball
Da der Sportclub ein Kooperationsverein des SV Zimmern ist, kam der Kontakt mit den Freiburgern zustande. Nun trainiert Schröder fast ein ganzes Jahr beim badischen Verein. „Das Training beim SC ist natürlich anstrengender als in Zimmern. Auch das Wetter spielt eine Rolle, weil es in Freiburg im Sommer sehr heiß wird. Insgesamt ist es fordernd, aber für mich persönlich noch gut machbar“, so der Keeper. Trotz des großen Sprungs von einem kleineren Verein zu einem der größten Clubs Deutschlands, hat Schröder mental gut standgehalten. „Am Anfang war ich vor den Trainings schon etwas nervös. Aber nach einem halben Jahr war es für mich ganz normal und ich hatte keinen großen Druck mehr.“
Bayernstar als Vorbild
Bisher musste Schröder nur einmal in der Woche die 64 Kilometer nach Freiburg fahren, ab der kommenden Saison wird dies vier Mal in der Woche der Fall sein. „Bisher hatte jemand aus meiner Familie immer Zeit, mich zum Training zu bringen. Ab der kommenden Runde stellt der Verein einen Bus zu Verfügung, der von Donaueschingen aus fährt“, erklärt der junge Torhüter. Auch in der Schule ist die Situation bereits geregelt, da er für Trainingseinheiten in Freiburg freigestellt wird. „Nächstes Jahr werde ich dann auf den Fahren lernen müssen“, sagt der 14-Jährige mit einem Schmunzeln.
Der Vergleich mit Freiburger Atubolu
Trotz seines jungen Alters ist sich Schröder über seine Eigenschaften als Torwart bewusst. Er selbst beschreibt sich als mutigen Torhüter, der sich vor allem im spielerischen Bereich viel zutraut. Zudem komme ihm seine Größe auf der Linie zugute, wenn es darum gehe, Bälle zu halten. „Von der Spielweise her würde ich mich am ehesten mit Atubolu vergleichen. Da ich ihn auch auf der Linie extrem stark finde. Mein Vorbild war jedoch immer Manuel Neuer“, spricht der 14-Jährige über den Bayern-Keeper.
Der Weltmeister von 2014 wird den Versuch starten, den Pokal erneut nach Deutschland zurückzuholen: Die Fußball-Weltmeisterschaft 2026, zugleich das letzte Turnier von Manuel Neuer im DFB-Trikot, rückt immer näher. Die Mannschaft von Bundestrainer Julian Nagelsmann wird ihr Debüt am 14. Juni um 19 Uhr gegen Curaçao geben. „Ich denke, mindestens das Viertelfinale ist für Deutschland drin. Frankreich und Spanien sind für mich zwar die Favoriten, aber Deutschland kann eigentlich jeden schlagen“, gibt der Fan des SC Freiburg seine Prognose für die WM ab.
Er blickt mit viel Vorfreude auf das Turnier und traut dem DFB-Team einiges zu.