Im Training der Nationalmannschaft ist Noah Atubolu voll dabei. Gegen Luxemburg steht der Torwart des SC Freiburg jedoch nicht im Spieltagskader. Foto: David Inderlied/dpa

Noah Atubolu vom SC Freiburg muss weiter auf seine erste Kadernominierung für ein Länderspiel warten. Gegen Luxemburg sitzt er als Nummer vier nicht auf der Bank.

Schon als Bundestrainer Julian Nagelsmann die Nominierung für die beiden abschließenden Länderspiele des Jahres bekannt gegeben hatte, war eine Frage offensichtlich: Wer wird bei den Spielen die Nummer drei im deutschen Tor und steht damit im Kader?

 

Zumindest für die Partie der deutschen Nationalmannschaft am Freitagabend gegen Luxemburg ist nun bekannt: Finn Dahmen vom FC Augsburg erhält den Vorzug vor Noah Atubolu und wird somit am Abend im Kader stehen. Dem Schlussmann des SC Freiburg bleibt damit nur ein Platz auf der Tribüne.

Auf die eher unübliche Anzahl von vier Keepern, die Nagelsmann für den Lehrgang nominiert hatte, hatte der Bundestrainer bereits unter der Woche reagiert: „Es gibt ja Regularien, wie viele Torhüter auf der Bank sitzen dürfen. Ob du acht Torhüter mitnimmst oder vier, das ist immer gleich. Ich kann auch zwölf mitnehmen. Die Anzahl auf dem Spielberichtsbogen ist immer gleich“, sagte Nagelsmann.

Alexander Nübel vom VfB Stuttgart wohl die Nummer zwei

Als Nummer eins im Tor dürfte aller Voraussicht nach gegen Luxemburg der Hoffenheimer Torwart Oliver Baumann beginnen, Alexander Nübel vom VfB Stuttgart ist die Nummer zwei.

Am Montag steht das finale Länderspiel des Jahres an

Abzuwarten bleibt, ob Atubolu auch am Montag im wichtigen Duell mit der Slowakei außen vor bleibt. Denkbar ist zumindest auch, dass Nagelsmann den 23-Jährigen im finalen Länderspiel des Jahres für den Spieltagskader nominiert. Das jedoch wird sich erst am Montag zeigen.