In Dortmund hat Alexis Tibidi sein Debüt in der Fußball-Bundesliga gegeben. Damit verlängert der 18-jährige Franzose eine lange Liste beim VfB Stuttgart.
Stuttgart - Er ist die Nummer 18: Alexis Tibidi, wenngleich der Nachwuchsstürmer des VfB Stuttgart im Profibereich die Rückennummer 50 trägt. Aber so vielen Spielern hat Pellegrino Matarazzo in den vergangenen eineinhalb Jahren schon zu ihrem Bundesligadebüt verholfen. Viele von ihnen waren dabei jung, was den Stuttgarter Weg verdeutlicht. Beim 1:2 in Dortmund wechselte der Trainer den erst 18-jährigen Franzosen als Nächsten ein – in der 68. Minute für den Torschützen Roberto Massimo, mit der klaren Ausrichtung, offensiv zu bleiben.
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„Alexis Tibidi ist schnell und kann Torgefahr ausstrahlen“, sagt Matarazzo über den Angreifer, der sich beim VfB während der Länderspielpause nach oben geschossen hat. Zwölf Tore gelangen ihm in den Übungseinheiten der vergangenen beiden Wochen. Das macht Eindruck, dokumentiert Tibidis Stärke und hat ihn von der Stuttgarter U 19 in das deutsche Oberhaus katapultiert. Gegen den BVB versuchte er es gleich mit zwei Abschlüssen. Ohne groß zu zögern. „Er ist im positiven Sinne ein rotzfrecher Kerl“, sagt der Sportdirektor Sven Mislintat.
Zu Saisonbeginn kam Tibidi ablösefrei vom FC Toulouse zum VfB. In der besprochenen Absicht, über die A-Junioren weiter aufgebaut und über die U-21-Mannschaft in der Regionalliga an die erste Liga herangeführt zu werden. Die vielen Ausfälle in der Offensive der Stuttgarter haben den Prozess nun beschleunigt. „Er ist abschlussstark und kann auch auf engem Raum kombinieren“, sagt Matarazzo, der das Talent erst einmal im Profibereich behält. Das soll sich in Zukunft auszahlen, und Tibidi wird nicht der letzte VfB-Debütant unter Matarazzo bleiben.
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