Nach dem 2:2 im intensiven Topspiel der Bezirksliga war Felix Schaplewski von der SGM Deißlingen/Lauffen ein wenig zufriedener als Matthias Mauz aufseiten des SV Dotternhausen.
Felix Schaplewski wusste, welcher seiner Akteure sich am Sonntag ein Sonderlob verdient hatte. So sagte er über seinen Torhüter Niklas Uhl: „Ich habe ihn direkt nach dem Spiel umarmt und gesagt, dass er den Punkt für uns heute festgehalten hat.“ Uhl hatte in der bisherigen Saison ein Jobsharing mit Qerim Dinaj betrieben – dieser wechselte in der Winterpause aber zurück zum FV 08 Rottweil.
Der Schlussmann der SGM Deißlingen/Lauffen glänzte unter anderem mit einer starken Parade gegen Marc Wissmann, zwei tollen Taten gegen Anes Kljajic und natürlich dem sicher gehaltenen Strafstoß von Julian Oberle. Vor allem in Umschaltsituationen wurde Dotternhausen immer wieder gefährlich. Schaplewski analysierte: „Wir hätten da in den vorherigen Aktionen schon cleverer sein müssen. Dotternhausen ist dann auch gut reingestochen und war über ihre Konter immer gefährlich.“
Chancen auf beiden Seiten
Es wäre – das gehört auch zur Wahrheit der packenden 90 Minuten – aber ebenso ein Auswärtssieg der SGM möglich gewesen. Wenn das Team sich ins letzte Drittel kombinierte, hatte man von außen immer das Gefühl, dass Gefahr entstehen könne. Robin Schumpp, der per Traumtor seinen 19. Saisontreffer erzielt hatte, wurde in der Nachspielzeit in letzter Sekunde am Torschuss gehindert. Zudem konnte Marcel Herzog gleich zwei Mal einen gravierenden Fehler im Aufbauspiel der Hausherren nicht nutzen.
Während Schaplewksi sich mit dem Punkt dann trotzdem zufrieden zeigte, „weil der Inhalt gepasst hat“, war SVD-Spielertrainer Matthias Mauz deutlich zwiegespaltener: „Uns ist fußballerisch nicht so viel gelungen. Wir haben bewusst immer wieder lange Bälle auf Anes Kljajic gechippt. Es war nicht das typische Fußballspiel von uns, eher eine „6 von 10“. Die Einzelaktionen waren aber „9 von 10“.
Dreierpacker Simon Gaus
Beide Teams verlieren durch das Unentschieden aber keine Punkte gegenüber dem TSV Straßberg, da dieser sich mit 3:3-Unentschieden vom SV Winzeln trennte. Ein Dreierpack von Simon Gaus reichte dem SVW nicht zum Sieg, weil Armin Hotz ganz spät noch traf.