Im Augenblick sind der TSV und die SGM Deißlingen/Lauffen in der Bezirksliga Schwarzwald/Zollern das Maß der Dinge. Am Sonntag kommt es zum ersten direkten Duell.
Da beide Teams in dieser Saison noch ungeschlagen sind, spricht Vieles für ein Unentschieden in diesem Spitzenspiel Zweiter gegen Erster.
Doch sowohl die Gastgeber vom TSV Straßberg, als auch die Gäste von der SGM Deißlingen/Lauffen sind heiß auf den Dreier.
TSV-Coach Marc-Philipp Kleiner sagt: „Das Spiel gegen Deißlingen ist das Spitzenspiel – beide Teams haben bislang eine starke Saison gespielt und stehen ungeschlagen vorne. Es wird ein Spiel auf Augenhöhe, in dem Kleinigkeiten entscheidend sein können.“
Hohe Intensität
Auch taktisch beleuchtet der Übungsleiter der Schmeienkicker die Ausgangslage: „Beide Teams wollen viel spielerisch lösen. Deißlingen spielt einen sauberen und strukturierten Fußball mit hoher Offensivkraft. Wir wollen den Gegner im Verbund und mit hoher Intensität verteidigen. Es muss spürbar sein, dass wir das Spiel in den Zweikämpfen gewinnen wollen.“
Kampf um die Tabellenführung
Sein Gegenüber, SGM-Coach Felix Schaplewski, sagt: „Wir fahren jetzt als Tabellenführer nach Straßberg, das kommt daher, weil der TSV vergangene Woche nicht gespielt hat. Wir freuen uns auf das Spiel. Das sind so ein bisschen die Kirschen, die man sich über die Saison hinweg holen kann. Die Jungs haben es sich einfach auch verdient, so ein Spitzenspiel zu haben.
Überragende Quote
51 Tore hat die SGM bereits in dieser Saison erzielt. Die Quote liegt somit bei 3,6 pro Partie. Das ist ligaweit der absolute Bestwert. Top-Torjäger Robin Schumpp steht bei 13 Toren in 13 Spielen.
Offensive und Defensive
„Ich hoffe auf ein spannendes Spiel und eine Partie, die auf hohem fußballerischen Niveau ist“, sagt Schaplewski und weiter: „Wir werden versuchen unser Fußballspiel durchzuziehen. Wir wissen, was unsere Stärken sind. Wenn wir es schaffen eine gute Balance zwischen Offensive und Defensive hinzubekommen – vor allem die Rückwärtsbewegung ohne Ball und Kompaktheit – dann werden wir in Straßberg auf jeden Fall punkten. Ob es drei Punkte oder ein Punkt wird, hängt dann auch von der Tagesform ab.“ Die SGM reist bis auf Rouven Irion, der berufsbedingt fehlt, mit voller Kapelle an.
Heimstärke ein Faktor
Straßberg ist ebenfalls für diese anspruchsvolle Aufgabe gewappnet. Marc Philipp Kleiner sagt: „Wir wissen um unsere Heimstärke und unseren Qualitäten. Was unsere Mannschaft auszeichnet, ist der Zusammenhalt. Jeder arbeitet für den anderen, und das macht uns stark. Gerade in solchen Spielen ist dieser Teamspirit entscheidend.“ Und Kleiner ergänzt: „Wir sind topfit und zu jeder Zeit des Spiels in der Lage ein Tor zu erzielen. Wir freuen uns auf ein spannendes Spiel – für solche Partien spielt man Fußball.“
Eine Premiere
Auch beim TSV Straßberg sieht es in Sachen Personal ganz gut aus. Der Kampf um die Tabellenführung kann unter besten Bedingungen starten. Die Partie zwischen dem letztjährigen Landesligisten aus Straßberg und der SGM Deißlingen/Lauffen ist übrigens eine Premiere. Beide Mannschaften haben noch nie gegeneinander gespielt.