Zum 45. Mal fand der große traditionelle Bösinger Geisterumzug mit anschließendem Geisterball statt und zog zahlreiche Besucher an.
Der traditionelle Geisterumzug der Bösinger Speckmockelzunft ist ein fester Bestandteil des Speckmockelzunft-Kalenders.
Trotz des regnerischem Wetters nahmen 30 närrische Gruppen teil. Das nächtliche Spektakel, das seit 1978 geboten wird, zog eine große Zuschauerschar an. Beeindruckend sind die die kunstvoll geschnitzten Hexen– und Teufellarven, die im schummrigen Licht ihren besonderen Reiz haben.
Die Guggamusiker bereicherte den Umzug musikalisch , der um 19 Uhr an der Beffendorfer Straße begann und durch die Ortsmitte bis hin zur Festhalle zog. Dort fand im Anschluss die große Geisternacht statt.
Guggenmusiken sorgen für Stimmung
Den Anfang des populären Fasnetsumzug machten die Guggamusik Flegga-Bätscher Böhringen. Sie sorgten für ordentlich Stimmung. Danach folgten zahlreiche Narren- und Hexenzünfte aus der Region und darüber hinaus darunter die Linkenbolder Höhlagoischter, die Fuchswald Hexen Weiden, die Felsteufel Schramberg oder die Dura Hexa Emerkingen. Auch weitere Guggamusiken sorgten für Stimmung.
Am Ende des gruseligen Umzug folgte der gastgebende Verein, die Bösinger-Harzwaldgeister der Speckmockelzunft Bösingen mit weit über 150 Geistern. Im schaurig schönen Reigen waren auch Kinder im Geistergewand.
Geisterball in der Halle
Jonas Schinnacher, Narrenpräsident der Narrenzunft Epfendorf, dokumentierte die närrischen Gruppen. Nach dem Nachtumzug fand der große Geisterball statt. In der Waldbar der kleinen Halle heizte DJ Schelli ein. In der großen Festhalle brachten die Schwarzwald-Buam den Besucherstrom ins Schwitzen. Außerdem stellten diverse Showtanz- und Narrengruppen ihre Künste zur Schau.