Der Schock sitzt tief in Schramberg nach der Nachricht, dass eine 54-Jährige Mutter von ihrem Sohn umgebracht worden sein soll. Die Hintergründe zur Tat seien noch unklar, doch die Spekulationen der Nachbarn und Bekannten gehen in zahlreiche Richtungen.
Es muss was „los“ gewesen sein in Schramberg, vermuteten mehrere Schramberger, nachdem am Freitag-Nachmittag mehrere Martinshörner in der Stadt zu hören gewesen waren – doch damit rechnete dann doch keiner: Der Einsatz galt einem Tötungsdelikt, wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Samstagmorgen mitteilten.
Am Samstag selbst ist in der Straße, die unmittelbar an die „Geißhalde“, den Stammsitz der Uhrenfabrik Junghans grenzt, vom Einsatz allerdings nichts mehr zu sehen. Gegenüber dem Gebäude, in dem die Getötete wohnte, läuft eine Waschstraße auf Hochtouren.
Aber auch am Freitagnachmittag war der Einsatz Vorbeikommenden an dem Gebäude in der Tösstraße in dem insgesamt sechs Partien wohnen, nicht besonders aufgefallen – nur dass eben gegen 17 Uhr zwei Polizeifahrzeuge auf jeweils einer Seite der Straße gestanden sind, hatte sich ein Tösbewohner gewundert.
Völlig überrascht
Da hätten sich die Passanten allerdings nicht träumen lassen, dass solch eine Straftat der Grund dieses Einsatzes hätte sein können.
Zahlreiche Spekulationen
Die Hintergründe zur Tat, die mittlerweile bundesweit Schlagzeilen macht (Bild online: „Muttermord im Schwarzwald-Idyll –Leiche im Keller gefunden“), so hatte die Polizei mitgeteilt, seien noch unklar, doch die Spekulationen der Nachbarn und Bekannten gehen in zahlreiche Richtungen.
Streit um Geld?
Schnell macht ein Gerücht in der Stadt die Runde: So könnte es einen Streit um Geld gegeben haben, wird von Personen, die den 20-jährigen tatverdächtigen Sohn schon länger kennen, vermutet. Er sei immer „sehr großzügig“ zu seinen Freunden gewesen.
Ob diese Spekulationen hinsichtlich eines Motivs allerdings zutreffen oder ob es ganz andere Gründe für die mutmaßliche Tat gibt, das werden die weiteren Ermittlungen der Kriminalpolizei ergeben müssen.