Heftig kollidiert sind ein Auto und ein Kleinlaster am Montag auf der Bundesstraße 463. Ein Ersthelfer hielt mit seinem weißen Auto (links) an und befreite die verletzte Beifahrerin aus dem Auto. Der Fahrer des Kleinlasters ist offenbar nur leicht verletzt. Foto: Jannik Nölke

Tödlich verunglückt ist ein 72-jähriger Autofahrer am Montagnachmittag auf der Bundesstraße 463 zwischen Lautlingen und Ebingen unterhalb des Badkap. Seine Beifahrerin wurde verletzt.

Der 72-Jährige war mit seinem VW Golf gegen 14.20 Uhr zwischen Ebingen und Lautlingen in Fahrtrichtung Balingen unterwegs, als er aus noch unbekannter Ursache auf die Gegenfahrbahn geriet und dort mit einem Kleintransporter des Zollernalb-Klinikums zusammenstieß. Der Kleinlaster wurde seitlich erfasst und kippte auf die Beifahrerseite. 

Der 72-Jährige starb noch an der Unfallstelle und wurde erst am Spätnachmittag geborgen, seine 69-jährige Beifahrerin im Auto wurde verletzt – wie schwer steht noch nicht fest – von Ersthelfern aus dem Wagen befreit und mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht.

Die Bergung des Kleinlasters erweist sich als anspruchsvoll

Der Fahrer des Kleinlasters wurde ebenfalls verletzt und in eine Klinik gebracht. Schwierigkeiten bereitet der Feuerwehr, die mit dem Rüstzug aus Ebingen und 20 Einsatzkräften unter dem Kommando des stellvertretenden Stadtbrandmeisters Michael Angele vor Ort war, die Tatsache, dass der Kleinlaster mit Gas betrieben wird. Er war seit umgekippt und hatte sich gedreht, was die Bergung schwierig machte.

Im Einsatz waren auch das Rote Kreuz und die Polizei, die die Straße zwischen Kaufland und Badkap für mehrere Stunden voll sperrte und den Verkehr umleitete. Die Straßenmeisterei war ebenfalls im Einsatz.

Der Schaden liegt bei mehreren zehntausend Euro

Der Wagen des Ersthelfers hat, wie es an der Unfallstelle hieß, ebenfalls Schaden genommen, da der Mann dem Kleinlaster ausweichen musste und auf den Grünstreifen fuhr. Insgesamt schätzt die Polizei den Sachschaden der nicht mehr fahrbereiten Unfallfahrzeuge und den Schaden an der Fahrbahn auf mehrere zehntausend Euro. Die Verkehrspolizei Tübingen hat die Ermittlungen aufgenommen, in die auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Hechingen auch ein Sachverständiger eingebunden ist.