Fragen bleiben ungeklärt: Wo der Falschfahrer vom 7. März auf der A 5 bei Otterweier auf die Autobahn aufgefahren war, konnte die Polizei nicht klären. Zwei Menschen starben damals, sieben weitere wurden teils schwer verletzt. Foto: Häußler/Einsatz-Report24

Nach dem tödlichen Verkehrsunfall durch einen Falschfahrer am Morgen des 7. März auf der A 5 bei Ottersweier sind die Ermittlungen der Polizei abgeschlossen.

Ottersweier - An welcher Stelle der Unfallverursacher falsch auf die Autobahn aufgefahren war oder möglicherweise sogar gewendet hatte, war nicht in Erfahrung zu bringen, teilt die Polizei mit.

Die im Fahrzeug verbauten technischen Systeme seien so sehr zerstört, dass auch über sie keine weiteren Erkenntnisse zum Geschehen gewonnen werden konnten. Nach Abschluss der polizeilichen Ermittlungen wurde die Unfallakte nun der Staatsanwaltschaft übersandt.

Drei Unfallbeteiligte befinden sich noch in Krankenhäusern. Von Lebensgefahr wird derzeit nicht mehr ausgegangen, so die Polizei.

Der Falschfahrer war am 7. März kurz nach 0.30 Uhr in Höhe Ottersweier – also an der nördlichen Grenze der Ortenau – in Fahrtrichtung Basel frontal mit einem Kleinbus zusammengestoßen. Ein Insasse des Busses starb noch an der Unfallstelle, der Verursacher später im Krankenhaus.