Warum sehe ich diesen Hinweis?

Sie sehen diesen Hinweis, weil Sie einen Adblocker eingeschaltet haben oder im privaten Modus surfen. Deaktivieren Sie diesen bitte für schwarzwaelder-bote.de, um unsere Artikel ohne diesen Hinweis lesen zu können.

Mehr zum Thema Adblocker / Privater Modus und wie Sie diesen deaktivieren, finden Sie, indem Sie auf deaktivieren klicken.

Deaktivieren

Tödlicher Unfall auf A 81 Lkw-Fahrer nach Unglück bei Rottweil verurteilt

Von
Ein LKW krachte im Oktober 2019 auf eine Kehrmaschine mit Sicherungsanhänger. Ein Mann wurde dabei vom Gespann getroffen und starb. (Archiv) Foto: Robin Heidepriem

Rottweil/A 81 - Vor einem Jahr war ein 53-jähriger Mitarbeiter der Autobahnmeisterei Rottweil bei einem Unfall auf der A 81 zu Tode gekommen. Am 24. Oktober hatte sich das Unglück gejährt - doch wie ging es mit dem Fall weiter?

Ein 41-jähriger Lkw-Fahrer war damals kurz vor der Abfahrt Rottweil ungebremst auf eine Kehrmaschine mit Sicherungsanhänger gekracht. Der 53-jährige Mitarbeiter hielt sich zu dem Zeitpunkt im Rahmen einer Brückenkontrolle auf der Fahrbahn auf. Er wurde von dem Gespann getroffen. Für den Mitarbeiter der Autobahnmeisterei kam jede Hilfe zu spät. Der damals 41-jährige Unfallverursacher wurde schwer verletzt.

Freiheitsstrafe auf Bewährung für Unfallfahrer

Wie Frank Grundke, Sprecher der Staatsanwaltschaft Rottweil, auf Nachfrage mitteilt, wurde der Lkw-Fahrer bereits im Juli wegen fahrlässiger Tötung zu einer Freiheitsstrafe auf Bewährung verurteilt. Außerdem wurde dem Angeklagten der Führerschein entzogen, verbunden mit der Festsetzung einer Sperrfrist von vier Monaten ab Urteil.

Grund für Kollision bleibt unbekannt

Der Angeklagte hatte keinen Einspruch eingelegt. Deswegen kam es auch zu keiner Verhandlung. Der genaue Grund, warum der Lkw-Fahrer ungebremst in die mobile Baustelle krachte, bleibt ungeklärt.

Andacht wegen Corona abgesagt

An der Autobahnmeisterei ist das Unglück "nicht spurlos vorbeigegangen", wie Hans-Dieter Wölk erklärt. Er ist Leiter der Einrichtung und war damals mit an der Unfallstelle.

Ursprünglich sei am Samstag eine Andacht gemeinsam mit Seelsorgern geplant gewesen. Doch diese wurde aufgrund der aktuellen Corona-Situation abgesagt. Stattdessen habe man die Mitarbeiter dazu angehalten, im Privaten an den Verstorbenen zu denken.

Gedenkminute bei Autobahnmeisterei

Am Montag habe man dann innerhalb der Gruppen eine Gedenkminute eingelegt. Die Trauerfeier soll, wenn es die Bedingungen wieder zulassen, nachgeholt werden.

"So etwas begleitet uns natürlich. Da geht man nicht einfach wieder in den Alltagsrhythmus über", erklärt Wölk abschließend.

Unser Videobeitrag zum Unfall vom 24. Oktober 2019 auf YouTube:

Artikel bewerten
38
loading

Ihre Redaktion vor Ort Rottweil

Armin Schulz

Fax: 0741 5318-50

Top 5

0

Kommentare

Artikel kommentieren

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.