Der Angeklagte im Gespräch mit seinem Anwalt. (Archivbild) Foto: Beyer

Das Urteil ist gefallen im Prozess um den tödlichen Messerangriff an Weihnachten im Dornstetter Teilort Aach: Der mutmaßliche Täter muss für drei Jahre und sechs Monate ins Gefängnis. Verurteilt wurde der Mann nicht wegen Totschlags, sondern wegen vorsätzlichen Vollrauschs – ein Straftatbestand, der nur selten angewendet wird.

Vorsätzlicher Vollrausch: „Das ist ein Delikt, das wir in der Praxis nur selten zur Anwendung bringen“, meinte der Richter bei der Urteilsverkündung. Er könne sich kaum erinnern, wann das letzte Mal ein entsprechendes Urteil am Landgericht Rottweil gefallen sei.