Oliver Fiedel wirft seine Bewerbung in den Rathaus-Briefkasten. Foto: zVg

Der erste und bisher einzige Bürgermeister-Kandidat gab seine Bewerbung gleich zu Beginn der Frist ab.

Pünktlich zum Start der Bewerbungsfrist warf Oliver Fiedel seine Bewerbung in der Nacht zum Samstag um 0.01 Uhr in den Briefkasten des Todtnauer Rathauses. Er kandidiert als Bürgermeister von Todtnau. Wie Hauptamtsleiter Hugo Keller bestätigt, ist die Bewerbung vollständig. Einen weiteren Kandidaten hat es laut Keller seit Samstag nicht gegeben.

 

Todtnau als Heimat

Der 48-jährige wohnt mit seinen zwei Söhnen und seiner Frau in Todtnau-Aftersteg. „Todtnau ist meine Heimat, mit der ich mich eng verbunden fühle. Hier bin ich aufgewachsen, hier wohne und lebe ich nun glücklich mit meiner Familie“, so Fiedel. Er kandidierte schon einmal als Bürgermeister – 2009 in Zell, wo seine Frau herstammt.

Fiedel erlernte den Beruf des Assessors des Forstdienstes, arbeitet aber nun als Geschäftsführer und Prokurist der Seger-Elektro GmbH in Todtnau/Schopfheim.

Parteiunabhängig

Auch wenn er schon mehrere Ämter in den Freien Wählern und in der CDU wahrnahm, tritt er als parteiunabhängiger Kandidat an – unter dem Wahlslogan: „Frischer Wind für Todtnau – engagiert, transparent, kompetent.“

Entwicklung mitgestalten

Zu seiner Motivation sagt Fiedel: „Die Möglichkeit aktiv die Entwicklung meines Wohnortes zu beeinflussen, begeistert mich.“ Weitere Infos zum Kandidaten findet man auf seiner Homepage www.oliver-fiedel.de.

Die Bürgermeisterwahl findet am Sonntag, 9. Juli, statt. Amtsinhaber Andreas Wießner kandidiert nicht mehr. Die Bewerbungsfrist dauert noch bis zum 13. Juni, um 18 Uhr. Am gleichen Tag, um 18.30 Uhr, entscheidet der Gemeindewahlausschuss über die Zulässigkeit der eingegangenen Bewerbungen, so Hugo Keller.