Marion Isele mit Stefan Glaser und Sven Behringer (v.l.) Foto: Ulrike Jäger

Der Mitgliedsbeitrag wurde erhöht und der Wahlkampf startet.

Einen kurzen Überblick über die Aktivitäten des CDU-Stadtverbandes gab die Vorsitzende Marion Isele in der Mitgliederversammlung. Seit der letzten Versammlung im Januar gab es Telefonaktionen und Marktstände vor der Kommunalwahl im Juni. Elf von 20 Gemeinderäten in Todtnau stellt die CDU, Iseles Stellvertreter Sven Behringer wurde in den Kreisrat gewählt.

 

Kassierer Lukas Griesbaum gab einen Zwischenbericht über Einnahmen und Ausgaben, hier stehen Mandatsträger- und Mitgliedsbeiträge den Ausgaben für Kreisumlage, Abgabe an Bund, Land und Bezirk gegenüber, auch Kosten für Anzeigen, Webseite und Kontoführungsgebühren schlagen zu Buche. Allein 78 Euro pro Jahr und Mitglied müssen an den Kreis abgeführt werden. Daraufhin wurde die Erhöhung der Mitgliedsbeiträge von sechs auf auf acht Euro einstimmig beschlossen, ausgenommen sind Mitglieder, die seit mehr als 40 Jahren bei der CDU sind.

Sowohl Kreisrat Sven Behringer als auch Gemeinderat Steffen Lehr sprachen die klamme Haushaltslage an, die zu stemmenden Ausgaben für große Projekte sowie die Unterfinanzierung der Kommunen. Auch Stefan Glaser, Kandidat für die Bundestagswahl für den Wahlkreis Lörrach-Müllheim, konnte wenig Optimismus verbreiten. „Unser Land ist in der Krise“ sagte er, und er sei froh, dass im Februar Neuwahlen kommen. Dies bedeute aber auch einen „Wahlkampf von null auf hundert“. Er erklärte sich spontan bereit, den Ortsverband bei Auftritten zu unterstützen, auch bei den Telefonaktionen „Der heiße Draht – das Ohr am Bürger“ werde er gerne mitmachen. Es herrsche eine große Aufbruchstimmung, so Glaser. Seine wichtigsten Themen im Wahlkampf seien es: Überregulierung und Bürokratie abzubauen, Staatsausgaben auf Infrastruktur zu fokussieren, die Fachkräfteeinwanderung zu erleichtern, hingegen eine Einwanderung in die Sozialsysteme zu verhindern.