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Titisee-Neustadt Generationswechsel im Gange

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Bei einem Rundgang durch die Fertigung der Firma Schlösser im Untertal Gremmelsbachs zeigt Alexander Zeifang (Zweiter von rechts) den Kandidaten verschiedene Präzisionsteile – unter anderem auf diesen Alu-Plattenteller für die wieder auferstandene St. Georgener Plattenspieler-Firma PE, mithin eine Kleinstserie in Präzision. Foto: Kommert Foto: Schwarzwälder Bote

Triberg-Gremmeslbach (hjk). Die Freien-Wähler-Kandidaten besichtigten bei ihrer Tour in Gremmelsbach auch die Firma Schlösser am Ortseingang, gegründet vom Freie-Wähler-Urgestein Alfred Schlösser, der allerdings bei der anstehenden Wahl nicht mehr antreten wird.

In der Geschäftsführung ist der Generationenwechsel voll im Gange, stellte Geschäftsführer Eckhard Zeifang fest. Während sein Sohn Alexander sich einarbeitet, zieht sich sein langjähriger Kompagnon Berthold Reich langsam zurück.

2009 schwere Zeit erlebt

Mit dem gemeinsamen Sohn sei die Firma unterwegs in die Zukunft, sind sich Eckhard Zeifang und "die gute Seele des Betriebs" Claudia Zeifang sicher. 2009 habe man eine schwere Zeit erlebt, zumal die Firma ein reiner Zulieferbetrieb sei und damit kein eigenes Produkt im Portfolio aufweist. Dafür aber erfuhren die Besucher, dass sich der Betrieb von der Großserienfertigung im Auftrag weitgehend verabschiedet hat und eher auf Kleinserien in Stückzahlen von einem bis zu 500 Teilen setzt. Dazu werden gemeinsam mit dem Kunden auch Prototypen angegangen.

Im Prinzip wird bei Schlösser ausschließlich im Zerspanungsbereich gearbeitet – vom Zusägen über Drehen und Fräsen bis hin zum Bohren. Gemeinsam mit Sohn Alexander, der seinen Masterabschluss als Wirtschaftsingenieur in der Tasche hat, habe man aber beschlossen, die Fertigungstiefe um Flach- und Rundschleifen zu erweitern – diese Arbeitsgänge wurden bisher eingekauft.

Künftig wolle man das bisherige Lager, das rund 150 Quadratmeter Fläche beansprucht, zu einem Paternoster-Hochlager umbauen, das nur rund ein Drittel der bisherigen Fläche einnehme – so gewinne man Platz für Maschinen.

Verbundausbildung möglich

Immer sei man auf der Suche nach Fachkräften, Zerspanungsmechaniker dürften sich jederzeit melden, sagten Zeifangs. Möglich sei auf Dauer auch eine Erweiterung des Gebäudes – man mache sich Gedanken über das "Wo und Wie", informierten die Inhaber weiter. Man könne sich, so fern man geeignete Partner finde, sogar eine Verbundausbildung vorstellen.

Im Anschluss an den Rundgang hatten die Besucher bei Butterbrezel, Saft und Kaffee noch Gelegenheit, sich mit Claudia, Eckhard und Alexander Zeifang auszutauschen.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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